Anwalt Erbrecht

Ihr Anwalt für Erbrecht ist ein Profi bei Erbrechtsfragen, Erbrechtsprozessen, Willensvollstreckungen & Nachlassplanungen

Das Erbrecht regelt den Vermögensübergang von einer verstorbenen Person auf eine oder mehrere Personen, die sich Erben nennen. Gerne unterstützt Sie unser Anwalt für Erbrecht bei allen erbrechtlichen Angelegenheiten. Das Gesetz geht von einem Regelungsregime aus, welches klar und vorhersehbar machen soll, wer wie viel wovon erhalten soll. Dies gilt, vereinfacht gesagt, dann, wenn der Erblasser nichts anderes vereinbart hat. Dabei kann er bereits zu Lebzeiten Regelungen treffen, oder aber auch mittels Testament festlegen, wer im Falle des Ablebens etwas erhalten soll. Vereinbaren Sie noch heute eine Erstberatung, gerne unterstützt Sie Ihr Anwalt für Erbrecht!

Voraussichtliche Lesedauer: 54 Minuten

Inhaltsverzeichnis

Ganzgrundsätzlich grundsätzlich muss zwischen der gesetzlichen und der gewillkürten Erbfolge unterschieden werden. Wenn mehrere Personen erbberechtigt sind, so entsteht zwischen diesen Personen eine Erbengemeinschaft, die für die Dauer des Nachlassverfahrens Bestand hat. Die gewillkürte Erbfolge meint jeden individuellen Akt, ein Testament oder einen Erbvertrag, welcher der gesetzlichen Erbfolge vorgeht. So kann bspw. auch schon zu Lebzeiten darüber disponiert werden, wer was wovon erhalten soll.

Kanzleiinhaberin / Rechtsanwältin Schweiz/Deutschland

Ihre Anwältin

Scheidungsanwältin und Inhaberin der Anwaltskanzlei

Ich und mein Team vertreten Privatpersonen im Arbeits-, Erbrecht, Scheidungsrecht und Familienrecht sowie bei der Vorsorge- und Nachlassplanung.

Unternehmen unterstützen wir im Unternehmens- und Firmenrecht, der Unternehmensnachfolge, im Bau-, Gesellschaftsrecht, Immobilien-, IT-, Marken-, Haftpflicht- & Versicherungsrecht, Vertrags- & Wirtschaftsrecht

Ihr Anwalt für Erbrecht

Lassen Sie sich dabei unbedingt von einem erfahrenen Rechtsanwalt beraten, der Ihnen die passende Lösung für Ihr Anliegen vorschlagen kann, sodass alles rechtlich hält und auch für die Betroffenen klar und zweifelsfrei ist. Im zweiten Fall geht es um die Abwicklung eines Nachlasses oder auch die Durchsetzung von Ansprüchen. Dabei gilt es im Detail besonders aufzupassen und die Rechtslage und Rechtsprechung genau zu kennen. Gerne unterstützt Sie Ihr Anwalt für Erbrecht.

Ihre anwaltliche Vertretung vor Gericht im Erbfall

Sind Sie Erbe geworden und haben Fragen zu Ihrem Erbe? Es treten auch bei Nachlasssachen, wo Testamente oder Erbverträge existieren, häufig Fragen auf, die einer juristischen Klärung bedürfen. Um hier frühzeitig allfälligen Diskussionen und Streitigkeiten vorzubeugen, empfiehlt es sich, einen Testamentsvollstrecker zu engagieren, der Sie in allen Fragen rund um Pflichtteile oder steuerrechtliche Aspekte berät. Wir agieren gerne als Ihr Testamentsvollstrecker und engagieren uns mit Erfahrung, Kompetenz und Einfühlungsvermögen für eine einvernehmliche und für alle Parteien zufriedenstellende Lösung.

Ein Rechtsanwalt für Erbrecht kann Sie insbesondere durch die exakte Kenntnis der Rechtslage, aber auch durch eine besonnene und strukturierte Gesprächs- und Diskussionsführung unterstützen. Erfahrene Anwälte haben schon etliche Nachlassverfahren, Testamentserrichtungen oder Unternehmensnachfolgen begleitet, und verfügen daher über einen grossen Erfahrungsschatz, der Ihnen in einer emotional schwierigen Situation zugute kommt.

Beim Erben geht es letztlich zunächst darum, was der Erblasser zu Lebzeiten entscheiden möchte. Hier ist die Beiziehung eines Rechtsanwaltes schon deshalb sinnvoll, um eine Vereinbarung zu erstellen, welche in der Folge weder anfechtbar ist noch grossen Interpretationsspielraum eröffnet, der oft zu Streitigkeiten führen kann. Zweitens geht es darum, wie die Erben untereinander im Erbfall das Erbe aufteilen. Gerade bei komplexen und grossen Erbschaften ist es von Vorteil, einen Willensvollstrecker oder einen Rechtsanwalt mit der Inventarisierung und Abwicklung des Nachlasses zu betrauen. Diese neutrale Person ist in jedem Fall nicht in Interessenskonflikte verstrickt und kann moderierend den gesamten Prozess für alle Personen erleichtern. Vereinbaren Sie am besten ein Beratungsgespräch bei einem erfahrenen Rechtsanwalt.

Der Rechtsanwalt kann Ihnen besonders in zwei Fällen helfen, die unterschiedliche Schwierigkeiten aufwerfen. Chronologisch zuerst geht es um die Frage der Nachlassplanung. Man sollte sich schon frühzeitig darüber Gedanken machen, wie man sein Erbe aufteilen möchte. Zu diesem Zweck kennt das Gesetz bspw. den Erbvertrag, das Testament oder das Vermächtnis.

Ihr Anwalt für Erbrecht im Grossraum Zürich

In jedem zweiten Krimi, den man im Fernsehen zu sehen bekommt, stell sich irgendeine erbrechtliche Problematik oder ist Motiv für eine Tat. Das Erbrecht ist also ein besonders delikates und vielschichtiges Rechtsgebiet, in dem man hohe Expertise aufbauen muss, um eine fachkundige und kompetente Beratung anbieten zu können. Wir haben uns daher bereits sehr früh entschieden, in diesem Bereich nicht nur national eine hohe Expertise aufzubauen, und konnten daher in den letzten Jahren bereits zahlreiche erbrechtliche Fälle betreuen und auch gerichtlich für unsere Mandanten sehr gute Erfolge erzielen. Wir unterstützen Sie daher sowohl im Erbfall, als auch bereits davor, wenn es etwa um die Erstellung von Testamenten und Erbverträgen, Willenserklärungen oder letztwillige Verfügungen geht, wo wir Sie gerne auf die zentralen Punkte hinweisen und Sie beraten. Gerne unterstützt Sie unser Anwalt für Erbrecht.

Unser Partnernotariat beglaubigt diese Dokumente sodann auch gerne für Sie. Kernaufgabe des Erbrechts ist es, einerseits zu bestimmen, wer denn überhaupt erbberechtigt sein soll, und zweitens, in welchem Verhältnis denn einzelne Personen erben sollen. Klar ist, dass jede natürliche Person zwei Rollen im Verlaufe des Lebens einnehmen kann: Zu Lebzeiten kann man Erbe sein, während man durch Versterben zum Erblasser, also der Person, die anderen etwas vererbt, wird. Die Frage, die beim Erbrecht oft gestellt wird, dreht sich um den Punkt, ob und wie man denn bestimmen kann, wer in welcher Höhe Erbe werden soll. Regelmässig versucht man durch Testamente, Verfügungen oder andere Willenserklärungen seinem Willen Ausdruck zu verleihen.

In der Praxis sind solche Dokumente allerdings sehr heikel, nicht nur weil hohe Formalanforderungen sie gestellt werden, sondern weil es oft um komplexe Strukturen, zahlreiche Vermögenswerte, oder gar ganze Unternehmen geht, welche vererbt werden sollen. Es ergeben sich daher häufig sehr komplexe Fragestellungen, welchen wir uns gerne widmen und für Sie eine geeignete Lösung erarbeiten. Eine fundierte Nachlassplanung kann etwaigen Streitfällen unter den Erben, welche nur allzu oft vorkommen, vorbeugen. Wir erachten es daher für sehr ratsam, wenn ein Erbfall absehbar ist, oder wenn Sie unsicher über Ihre Nachlassplanung sind, bereits frühzeitig einen unserer spezialisierten Anwälte für Erbrecht zu konsultieren, um später unnötige Streitigkeiten aufgrund fehlender Klarheit zwischen den Erben zu vermeiden, wo womöglich noch ein Familienunternehmen zum Verkauf angeboten werden muss etc. Wenn ein Erbfall bereits eingetreten ist, und es zu Streitigkeiten zwischen den Erben kommt, so unterstützen und beraten Sie unsere Experten im Erbrecht gerne und verhelfen Ihnen notfalls vor Gericht zur Durchsetzung Ihrer Ansprüche und Interessen.

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Anwalt Erbrecht erklärt das Thema Nachlass – das sollten Sie in der Schweiz beachten

Mit dem Tod eines Angehörigen verliert man meist nicht nur einen geliebten Menschen, was prinzipiell schon eine schwierige Zeit darstellt. Daneben gilt das aber auch andere Dinge wie die Regelung und Verwaltung des Nachlasses zu beachten. Hierbei stellen sich viele Fragen, unter anderem auch, ob es eine letztwillige Verfügung gibt.

Der Nachlass besteht aus allen Vermögenswerten des Verstorbenen (Erblassers). Dazu gehören alle Aktiven, also positive Vermögenswerte, als auch Passiven, also alle Schulden. Dem Erblasser steht es frei, eine letztwillige Verfügung in Form eines Testaments oder Erbvertrages aufzusetzen, oder den Dingen seinen Lauf zu lassen und die gesetzliche Erbfolge zu wählen, welche zur Anwendung kommt, wenn keine individuelle Erklärung des Erblassers vorliegt. Dabei ist die Unterstützung eines Anwalts für Erbrecht von entscheidender Bedeutung, um die optimale Lösung zu erzielen.

Da es verschiedene Möglichkeiten gibt, und es bei mehreren Erben (die eine Erbengemeinschaft bilden) oftmals zu Konflikten kommen kann, ist es ratsam, sich bereits zu einem frühen Zeitpunkt mit einem Rechtsanwalt darüber zu beraten, wie das Erbe am besten und im Sinne des Erblassers aufgeteilt und geregelt werden kann. Gerne unterstützt Sie Ihr Anwalt für Erbrecht.

Unsere spezialisierten Anwälte für Erbrecht im Grossraum Zürich beraten, unterstützen und begleiten sie bei allen Nachlassangelegenheiten, angefangen von der Erstellung von Erbverträgen, Verfügungen und letztlich auch Testamenten.

Der Erbvertrag unterscheidet sich vom Testament dahingehend massiv, als dass er von mindestens zwei Personen abhängig ist, da beim Erbvertrag auch die Erben beteiligt sind. Unsere Experten sind gerne für Sie da und beraten Sie umfassend und professionell, sodass Ihre Nachlassangelegenheit für alle Beteiligten friedvoll und gerecht über die Bühne gehen kann.

Was ist der Nachlass?

Infos aus erster Hand von Ihrem Anwalt für Erbrecht: Unter dem Nachlass versteht man alle aktiven und passiven Vermögenswerte, die der Erblasser zum Todeszeitpunkt sein Eigen genannt hat. Das Erbe besteht also aus dem Vermögen und den Schulden.

Es kann daher sein, dass ein Erbe bspw. für einen laufenden Kredit, oder aber auch andere Verpflichtungen des Erblassers aufkommen muss. Wie man sich vorstellen kann, ist so eine Abwicklung schnell einmal komplex und unübersichtlich, weshalb gerade bei grösseren Nachlässen gerne auf einen Willensvollstrecker zurückgegriffen wird, welcher die Abwicklung und Verwaltung des Erbes für die Erbengemeinschaft übernimmt. Dies kann bspw. ein Steuerberater, Notar, Rechtsanwalt, oder jede andere volljährige Person sein.

Willensvollstreckung

Jede Person kann in einem Testament oder einem Erbvertrag eine Person als Willensvollstrecker einsetzen. Gerne unterstützt Sie Ihr Anwalt für Erbrecht. Diese Person wird dann mit der Verwaltung und Aufteilung des Nachlasses betraut, was gerade bei einer grossen Erbengemeinschaft oder einem komplexen Erbe von grossem Vorteil sein kann. Da diese Tätigkeit mit viel Aufwand und Verantwortung verbunden ist, steht dem Willensvollstrecker eine angemessene Entlohnung zu.

weitere Infos zur Willensvollstreckung

Woraus besteht der Nachlass?

Infos aus erster Hand von Ihrem Anwalt für Erbrecht: Der Nachlass setzt sich aus allem zusammen, was dem Erblasser gehört hat. Das sind zum einen alle sogenannten positiven Vermögenswerte wie Immobilien, Bankguthaben etc. Auf der anderen Seite gehören aber auch sämtliche Schulden dazu. Wenn der Erblasser keinen eigenen letzten Willen formuliert, kommen die Bestimmungen über die gesetzliche Erbfolge zur Anwendung. Bei der Nachlassplanung unterstützt Sie ein erfahrener Rechtsanwalt unserer Kanzlei gerne.

Anwalt Erbrecht
Gerne unterstützen wir Sie als Anwälte für Erbrecht in allen erbrechtlichen Rechtsbelangen.

Ihr Anwalt für Erbrecht gibt einen Überblick zum Erbrecht

Im Erbrecht wird die sogenannte Vermögensnachfolge geregelt – das Vermögen des Erblassers muss schliesslich aufgeteilt werden und geht direkt auf die Erben über.

Das gesetzliche Erbrecht, also der Status, wenn nichts anderes vereinbart worden ist, fusst auf der Bluts- und Adoptivverwandschaft, man spricht auch von der sogenannten Parentelenordnung. Das bedeutet, dass die Erben aufgrund ihres Verwandschaftsgrades zum Erblasser einen gewissen Teil zugesprochen bekommen, wobei es eine Rangfolge gibt. Entfernte Verwandte können demnach nur erben, wenn es keine näheren Verwandten gibt.

Selbstverständlich erbt auch der überlebende Ehepartner, welcher zwar nicht blutsverwandt ist, aber aus verständlichen Gründen eine besondere Stellung im Leben des Erblassers hatte.

Als Faustregel kann man sagen, dass die gewillkürte Erbfolge (bspw. durch Testament, Erbvertrag etc.) der gesetzlichen Erbfolge vorgeht. Natürlich setzt aber die gesetzliche Erbfolge, also das Erbrecht an sich, auch der gewillkürten Erbfolge gewisse Schranken. Das gesetzliche Erbrecht kennt drei sogenannte Parentelen, in denen Verwandte abhängig vom Verwandtschaftsgrad kategorisiert werden. Dabei erbt immer nur eine Parentel, und zwar in der Reihenfolge. Gibt es also keine Person in der ersten Parentel, erben die Personen aus Parentel zwei.

Unsere Erbrechtsexperten in der Anwaltskanzlei Wittibschlager beraten und unterstützen Sie in allen Angelegenheiten des Erbrechts. Vereinbaren Sie daher unkompliziert einen Termin bei uns, wo wir uns Zeit für Ihr Anliegen nehmen. Gerne unterstützt Sie unser Anwalt für Erbrecht. Gerne unterstützt Sie Ihr Anwalt für Erbrecht.

Das gesetzliche Erbrecht der Schweiz

Das Gesetz trifft Vorsorge für den Fall, dass nichts vereinbart worden ist (bspw. Testament) und setzt dem Erblasser gewisse Schranken, im Rahmen derer er sein Vermögen verteilen kann. Das Erbrecht gesteht gewissen Personen einen Erbanspruch zu (bspw. Kinder, Ehegatte etc.) und gibt auch Auskunft über die Höhe der jeweiligen Ansprüche.

An erster Stelle in der Erbfolge stehen die Kinder des Erblassers. Sie erben zu gleichen Teilen. Versterben die Kinder vor dem Erblasser, so erben deren Kinder etc. Sind keine Nachkommen vorhanden, so erben die Eltern des Erblassers zu gleichen Teilen. Sind auch diese Personen bereits verstorben, so erben deren Nachkommen, also in erster Linie die Geschwister des Erblassers, bzw. wiederum deren Nachkommen. Gibt es auch in dieser Personengruppe, erben die Grosseltern, respektive wiederum deren Nachkommen zu gleichen Teilen. Es spielt dabei übrigens keine Rolle, ob dann nur Personen eines Familienstammes vorhanden sind. In diesem Fall erhalten diese Personen das gesamte Erbe.

Der überlebende Ehepartner geniesst eine Sonderstellung in der gesetzlichen Erbfolge, da er ja nicht blutsverwandt mit dem Erblasser ist. Wenn die erste Parentel, also die (direkten) Nachkommen erben, erhält der Ehepartner die Hälfte des Erbes. Erben hingegen die Eltern, so erhält der Ehegatte drei Viertel des Nachlasses, und im Falle, dass die Eltern vorverstorben sind, wird er sogar zum Alleinerbe. In diesem Fall ist also ausgeschlossen, dass die Grosseltern bzw. deren Nachkommen erben.

Der überlebende Ehegatte erbt stets neben den Blutsverwandten. Eine Ausnahme gibt es jedoch: Hat der Erblasser keine Nachkommen, so erbt der überlebende Ehegatte 3/4, gibt es auch keine Personen des elterlichen Stammes mehr, so erbt er zur Gänze. Die Eltern erhalten ¼ des Erbes je zur Hälfte, wobei der gesetzliche Pflichtteil die Hälfte dieses Anteils beträgt. Auch die Geschwister des Erblassers können ¼ erben, aber nur dann, wenn die Eltern bereits vorverstorben sind.

Man muss aber beachten, dass die Geschwister des Erblassers keinen Pflichtteilsschutz mehr geniessen, der Erblasser kann also testamentarisch frei verfügen und muss auf diese Personengruppen keine Rücksicht mehr nehmen. 

In seltenen Fällen kann es vorkommen, dass eine verstorbene Person wirklich ganz allein und ohne Verwandte war. In diesem Fall fällt der Nachlass an das sogenannte Gemeinwesen, mit anderen Worten an den Staat (Kanton, bzw Wohn- oder Bürgergemeinde, abhängig vom Kanton).

Befugnisse des Erblassers

Es steht dem Erblasser grundsätzlich frei, von der gesetzlichen Erbfolge abzuweichen, also eigene Regelungen zu treffen. Dies tut man am besten mittels Testament oder Erbvertrag, bei komplizierteren Fällen am besten in Kombination mit der Einsetzung eines Willensvollstreckers. Man muss aber beachten, dass etwaige Pflichtteilsansprüche nicht verletzt werden. Man kann also nicht sein gesamtes Vermögen jemandem dritten oder auch nur einem Erben vermachen, wenn andere Personen einen Anspruch auf ihren Pflichtteil haben und diesen Anspruch nicht durch eigenes Verhalten verloren haben.

Wie kann der Erblasser über sein Erbe verfügen?

Infos aus erster Hand von Ihrem Anwalt für Erbrecht: Die wohl bekannteste Form der gewillkürten Erbfolge ist die Errichtung eines Testaments, oder die Regelung des Nachlasses mittels Erbvertrag. Dieser letzte Wille, der in Art. 481 ZGB normiert ist, ist in der Folge bindend für die Erben. Das bedeutet, dass sie diesen Willen umzusetzen haben.

Art. 517 ZGB eröffnet dem Erblasser darüber hinaus die Möglichkeit, eine bestimmte Person mit der Verwaltung und Abwicklung des Erbes zu beauftragen. Diese Person wird Willensvollstrecker genannt und erhält weitreichende Kompetenzen und Pflichten. Diese Person kann jede natürliche Person sein, wobei in der Regel fachkundige Personen ausgefällt werden, wie etwa Notare, Steuerberater, Vermögensverwalter oder Rechtsanwälte. Die Aufgabe eines WIllenvollstreckers ist mitunter sehr umfangreich, weshalb ein angemessenes Entgelt zu entrichten ist (Im Zweifel von der Erbengemeinschaft selbst). Dieses Entgelt kann aber auch vom Erblasser bereits vorab festgelegt werden. Die betreffende Person wird in der Regel wissen, dass sie testamentarisch als Willensvollstrecker eingesetzt wird. Sie wird aber jedoch jedenfalls von der Behörde durch Mitteilung verständigt und muss innert 14 Tagen bekannt geben, ob sie diese Rolle antritt. Der Willensvollstrecker übernimmt sodann die Inventarisierung, berät sich mit den Erben, begleicht etwaige offene Schulden, schliesst Bankkonten, und lässt als Abschluss den Erben ihre jeweiligen Anteile zukommen. In der Regel wird am Ende ein Abschlussbericht erstellt, wonach dann auch die Tätigkeit in dieser Sache beendet ist. Gerne unterstützt Sie Ihr Anwalt für Erbrecht.

Kann ich mein Erbe selbst regeln? Ihr Anwalt für Erbrecht klärt auf!

Ja, jede Person kann unter gewissen Schranken über die Aufteilung des eigenen Nachlasses frei verfügen. Dies kann bspw. durch ein Testament, durch eine letztwillige Verfügung, einen Ehevertrag oder aber auch einen Erbvertrag geschehen. Es gibt daher zahlreiche Instrumente, zu Lebzeiten darüber zu bestimmen, wie zu einem gewissen Zeitpunkt vor dem Tod, bspw. durch Schenkung oder Erbvertrag, oder aber im Todeszeitpunkt durch Testament oder Ehevertrag das Erbe aufgeteilt werden soll.

Eine wichtige gesetzliche Schranke stellen die sogenannten Pflichtteile dar. Sie stellen sicher, dass die Erben zumindest einen Teil ihres gesetzlichen Anspruches erhalten. Dieser darf nicht unterschritten werden, andernfalls können sich die gekürzten Erben mittels der Herabsetzungsklage gegen andere Personen wehren, welche in diesem Fall dann zu viel erhalten haben. In jedem Fall ist eine anwaltliche Beratung immer sinnvoll, um alle Aspekte zu berücksichtigen und die für den konkreten Fall optimale Variante zu finden.

Was ist der Pflichtteil?

Nach der gesetzlichen Erbfolge haben bestimmte Person zwingend (nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen nicht) ein Recht auf einen bestimmten Teil des Erbes, der dann Pflichtteil genannt wird. Dieser berechnet sich als Prozentteil dessen, was nach der gesetzlichen Erbfolge dieser Person zugestanden wäre.

Folgende Personen gehören zum Kreis der Pflichtteilsberechtigten: Ehegatte, Kinder und Eltern. Wenn umgangssprachlich von der Enterbung die Rede ist, so ist das rechtlich eigentlich nicht ganz richtig, da es nur in seltenen Fällen dazu kommen kann, dass eine pflichtteilsberechtigte Person gänzlich vom Erbe ausgeschlossen wird.

Der Pflichtteil ist jener Teil des Nachlasses, welcher den anspruchsberechtigen Personen (Kinder, Eltern, Ehegatte) jedenfalls zusteht. Kinder haben bspw. einen Pflichtteilsanspruch in Höhe von drei Vierteln des gesetzlichen Anspruches, Eltern und der Ehegatte jeweils die Hälfte.

Daraus folgt, dass der Erblasser nur über die sogenannte freie Quote verfügen darf wie er das möchte. Wer darauf keine Rücksicht nimmt, setzt sich der Gefahr aus, dass im Nachlassverfahren Personen, welche ihren Pflichtteil nicht erhalten haben, mittels Herabsetzungsklage diesen einfordern können. Gerne unterstützt Sie Ihr Anwalt für Erbrecht.

Wie immer ist es so, dass ein blosser Anspruch noch nicht bedeutet, dass Sie Ihren Teil auch erhalten. Wenn also eine klagsweise Durchsetzung Ihrer Rechte notwendig wird, so ist die Beiziehung eines Anwaltes von grosser Wichtigkeit für den Erfolg Ihres Falles.

Das Testament in der Schweiz

Jede Person kann zu Lebzeiten einen letzten Willen niederschreiben, in dem festgelegt wird, wie das Erbe aufzuteilen ist. Dabei unterscheidet man prinzipiell zwischen dem eigenhändigen und dem öffentlichen Testament, welche auch nachträglich noch geändert werden können (im Unterschied zum Erbvertrag, der ein zweiseitiges Rechtsgeschäft ist!). Das eigenhändige Testament ist vollständig handschriftlich zu verfassen und zu unterzeichnen, sowie mit einem Datum zu versehen, um formell gültig zu sein. Das öffentliche Testament ist dagegen vom Entstehungsprozess etwas aufwändiger, dafür aber auch «sicherer». Dieses wird im Beisein eines Notars erstellt und von zwei weiteren Zeugen unterzeichnet. Es ist hier wesentlich schwerer, im Nachhinein die Ungültigkeit des Testaments oder dergleichen zu behaupten und vor allem zu beweisen. 

Was steht einem Erben vom Nachlass in der Schweiz zu?

Man muss immer unterscheiden, ob die gesetzliche oder die gewillkürte Erbfolge zur Anwendung kommen. Wenn kein Testament oder ein sonstiger individueller Akt des Erblassers vorliegt, so kommen die Bestimmungen der gesetzlichen Erbfolge zur Anwendung. Das Gesetz unterscheidet die anspruchsberechtigten Personen hier gemäss der Nähe des Verwandtschaftsgrades und ordnet sie sogenannten Parentelen zu. Je nachdem welche Parentel erbt und wie viele Personen sich in ihr befinden fällt die Erbquote der einzelnen Person höher oder niedriger aus. Die einzige Person, die nicht blutsverwandt ist, und dennoch erbt, ist der überlebende Ehegatte. Dieser erbt stets neben einer Parentel. Im Detail hilft Ihnen die Auskunft eines Rechtsanwaltes für Erbrecht.

Was versteht man unter der gesetzlichen Erbfolge?

Infos aus erster Hand von Ihrem Anwalt für Erbrecht: Die gesetzliche Erbfolge gibt Auskunft darüber, wie das Erbe zwischen welchen Personen zu verteilen ist, wenn der Erblasser (die verstorbene Person) keine eigenen Vorkehrungen wie bspw. ein Testament oder einen Erbvertrag getroffen hat. Existiert also kein derartiges Dokument, so kommt es auf den Verwandtschaftsgrad der Hinterbliebenen zum Erblasser an, wer wie viel vom Nachlass erhält.

In der Schweiz folgt die gesetzliche Erbfolge dem Prinzip von sogenannten Parentelen, also Stämmen. Dabei ist wichtig, dass immer nur ein Stamm erben kann.

Der erste Stamm setzt sich aus den direkten Nachkommen in gerader Linie zusammen, also Kinder, deren Kinder etc.

Gibt es keine Kinder (oder deren Nachkommen), erben im zweiten Stamm die Eltern, bzw. deren Nachkommen. Dies können also auch die Geschwister und deren Kinder des Erblassers sein.

Sind auch hier keine Personen vorhanden, so erben die Grosseltern des Verstorbenen, bzw. wiederum deren Nachkommen.

Sind hier auch keine Personen vorhanden, so fällt das Erbe an den Staat.

Wichtig ist: Der überlebende Ehegatte erbt stets parallel zu den Stämmen, obwohl er nicht blutsverwandt ist. Der überlebende Ehegatte erbt darüber hinaus auch vor dem dritten Stamm. Gib es also keine Personen aus den ersten beiden Stämmen, so erbt der Ehegatte alles.

Die Mitglieder eines Stammes erben stets zu gleichen Teilen. Der überlebende Ehegatte erhält die Hälfte der Erbschaft, wenn Mitglieder des ersten Stammes zum Zug kommen, und drei Viertel des Erbes, wenn er mit Personen des zweiten Stammes zu teilen hat.

Was ist ein Vermächtnis? Infos von Ihrem Anwalt für Erbrecht

Das Vermächtnis ist neben dem Erben die zweite gängige Art, etwas aus dem Nachlass einer verstorbenen Person zu erhalten. Dabei ist es üblich, dass einzelne Gegenstände oder Vermögenswerte an eine bestimmte Person vermacht werden sollen, die aber nicht die rechtliche Stellung eines Erben hat. Vermächtnisnehmer kann jemand aus dem Kreis der Erben, oder aber auch eine andere Person oder Firma sein.

Das Vermächtnis

An anderer Stelle wurde bereits behandelt, dass es eine gesetzliche Erbfolge gibt, und dass man als Erblasser davon bis zu einem gewissen Grad abweichen kann. Es gibt viele Menschen, die auch Personen oder Organisationen neben der gesetzlichen Erbfolge testamentarisch begünstigen wollen. Diese Personen erhalten ein sogenanntes Vermächtnis, das sich dadurch auszeichnet, dass diese Personen nur etwas erhalten, jedoch nicht für allfällige Schulden haften können. Diese Materie ist im Detail durchaus komplex, und bedarf daher einer sorgfältigen juristischen Analyse und Prüfung, weshalb ein Beratungsgespräch zu diesem Thema sehr empfehlenswert ist. Gerne unterstützt Sie Ihr Anwalt für Erbrecht.

Wenn in der gesetzlichen Erbfolge vom Verwandtschaftsverhältnis gesprochen wird, so könnte man annehmen, dass nur verwandte Personen erben können. Das ist natürlich so nicht richtig. Alle Personen oder Gesellschaften, denen etwas gegeben werden sollen, erhalten ein sogenanntes Vermächtnis. Dies kann der Erblasser im Testament oder dergleichen festlegen.

Das Vermächtnis, oder auch Legat genannt, bedeutet nichts anderes, als dass einer Person aufgrund des Todes einer anderen Person ein Gegenstand oder eine Sache zugesprochen wird. Der Vermächtnisnehmer ist rechtlich nicht ident mit einem Erben, kann aber gleichzeitig auch Erbe sein.

Das Vermächtnis kann einzelne Gegenstände, Geldbeträge oder Sachen umfassen und wird meist im Testament oder Vermächtnis festgelegt. Es lohnt, bei den Begrifflichkeiten präzise zu sein, da der Vermächtnisnehmer nicht die gleiche rechtliche Stellung wie ein Erbe hat.

Auch ein Vermächtnis muss gut formuliert und formal korrekt gestaltet sein. Dabei ist es durchaus ratsam, auf die Unterstützung durch einen Rechtsanwalt zu vertrauen. Es geht letztlich darum, den letzten Willen in eine derartige Form zu giessen, dass ihm möglichst zweifelsfrei und transparent entsprochen werden kann.

Woraus besteht die Erbmasse?

Infos aus erster Hand von Ihrem Anwalt für Erbrecht: Verstirbt eine Person, hinterlässt sie meist relativ viele Dinge. Das fängt bei einer Wohnung, womöglich einem Haus, einem Auto, Konten, Schmuck an, und geht bis zu Aktiendepots gleichermassen wie kleine Dinge von ideellem Wert wie eine Uhrensammlung, Möbel, Geschirr. All das gehört gleichermassen zur Erbmasse wie etwaige Schulden des Erblassers. Es ist durchaus üblich, dass nach dem Versterben einer Person der oder die Erben zunächst ein Inventar aller vorhandenen Dingen erstellen.

Wenn nämlich kein Testament oder ähnliches existiert, teilen sich die Erben auf Basis der gesetzlichen Erbfolge alle Vermögenswerte (und Schulden!) auf. Bei umfangreichen Erbmassen befleissigt man sich regelmässig eines Notars oder Willensvollstreckers, die die Inventarisierung und Aufteilung des Nachlasses übernehmen. Sobald dann die Werte taxiert und festgestellt sind, geht es an die konkrete Aufteilung unter den Erben, welche dann selbstverständlich auch für Themen wie die Erbschaftssteuer massgeblich sind. Lassen Sie sich bei Zweifelsfragen gerne von einem erfahrenen Anwalt in Erbrechtssachen beraten und unterstützen.

Im Detail kann es bei der Aufteilung der Erbmasse durchaus kompliziert werden, wenn es etwa um Guthaben aus Vorsorgekassen oder Ähnlichem geht. Gerne unterstützt Sie Ihr Anwalt für Erbrecht.

Aus der ersten Säule kann sich ein Anspruch auf Waisen- oder Witwenrente ergeben, während die Beträge aus der zweiten Säule von der Pensionskasse direkt ausbezahlt werden können. Anders verhält es sich bei der dritten Säule, die ja die private Vorsorge umfasst, und daher auch bei privaten Trägern abgeschlossen und einbezahlt wurde. Diese bezahlen daher folgerichtig direkt an die Erbberechtigten aus.

Was sind lebzeitige Zuwendungen?

Jede Person kann selbstverständlich zu Lebzeiten über das eigene Vermögen frei verfügen. So können bspw. schon zu Lebzeiten Vermögenswerte auch an potentielle Erben gegeben werden. Man muss dabei aber beachten, dass solche Zuwendungen als Erbvorbezug klassifiziert werden können, sodass dies beim Erbfall Berücksichtigung finden kann.

Das Gesetz möchte nicht, dass auf diese Art der Pflichtteilsschutz umgangen werden kann. Es gilt daher: Über die freie Quote kann man zu Lebzeiten genauso frei wie in einem Testament verfügen. Man muss aber beachten, dass eben noch so viel übrig ist, dass alle Pflichtteilsberechtigten zumindest den Pflichtteil auch erhalten.

Der Clou an einem Vermächtnis liegt darin, dass der Vermächtnisnehmer einen Anspruch auf die Sache, die ihm vermacht wurde, hat, jedoch aber nicht für allfällige Schulden des Vermachenden haftbar gemacht werden darf. Denken Sie daran, wenn jemand ein Sparkonto einer Hilfsorganisation vermacht. Es wäre sehr unerfreulich, wenn diese dann im Gegenzug die Schulden des Verstorbenen begleichen müsste.

Die Vor- und Nacherbschaft

In manchen Konstellationen kann es durchaus von Charme sein, das Erbe gewissermassen zeitlich aufzuteilen. Ein Vorerbe kann also bspw. die freie Quote erben. Sie können verfügen, dass im Todesfall des Vorerben die eigenen Kinder als Nacherben eingesetzt werden sollen, damit das Vermögen wieder in die Familie zurückfliesst. Der Vorerbe unterliegt einer Beschränkung und darf über das Erbe nicht frei verfügen und es verprassen, es sei denn, der Erblasser hat anderes als letzten Willen bekannt gegeben. Der Logik des Erbrechts folgend, darf die Konstruktion der Nacherbschaft allerdings nur auf die freie Quote Anwendung finden, nicht jedoch aber auf die Pflichtteile.

Was versteht man unter einem Vorausvermächtnis?

Diese Konstruktion kann bspw. dann gewählt werden, wenn man einen bestimmten Gegenstand jedenfalls einer Person aus der Erbengemeinschaft vermachen möchte. Teilten zb. ein Kind und der Erblasser die Leidenschaft für Antiquitäten, so mag es im Interesse des Erblassers sein, dass nur dieses Kind die eigene Sammlung erhält.

Es wichtig zu beachten, dass man, egal mit welcher Konstruktion, die Pflichtteile niemals umgehen kann. Wer also bspw. grosse Summen bereits zu Lebzeiten an Erben verschenkt, muss wissen, dass die anderen Pflichtteilsberechtigten im Erbfall Ansprüche gegen den dann bevorteilten Erben geltend machen können.

Was ist das Nachvermächtnis?

Diese Konstruktion kennt einen prominenten Anwendungsfall, anhand dessen man das Prinzip auch gut verstehen kann. Im Beispiel gehen wir von einer Familie aus, die aus den verheirateten Eltern und zwei Kindern besteht. Beide Eheleute können sich wechselseitig als Vorvermächtnisnehmer benennen, sodass sie im Ableben des jeweils anderen zunächst einmal erben. Die Kinder können als Nachvermächtnisnehmer eingesetzt werden.

Diese Konstruktion kann zeitlich befristet werden, oder aber durch den Tod des Vorvermächtnisnehmers automatisch enden. Praktisch kann so etwas für die gemeinsame Liegenschaft, oder aber eben auch für den gesamten Nachlass vereinbart werden. Für eine genaue Beratung kontaktieren Sie unsere Rechtsanwälte, die Sie gerne über die Möglichkeiten aufklären.

Der Erbvorbezug in der Schweiz

Es kommt regelmässig vor, dass Personen bereits zu Lebzeiten Teile Ihres Vermögens verschenken, oder jedenfalls einer anderen Person zuwenden wollen. Denken Sie nur an die Firmenübergabe an die nächste Generation, wenn die ältere Generation in den Ruhestand tritt. Neben der Schenkung kann man auch durch einen Erbvorbezug einem späteren Erben gewisse Vermögenswerte geben. Man muss dabei beachten, dass der Erbvorbezug natürlich später auf das Erbe angerechnet wird und auch versteuert werden muss. Er wird steuerlich wie eine Schenkung behandelt. Um möglichst transparent vorzugehen, ist die Schriftform für einen Erbvorbezug anzuraten. Im Detail berät Sie gerne einer unserer erfahrenen Anwälte.

Viele Menschen möchten bereits zu Lebzeiten einen Teil ihres Vermögens auf- oder verteilen. Dies kann ganz unterschiedliche Gründe haben. Dafür gibt es neben der Schenkung, die weit verbreitet und bekannt ist, auch den Erbvorbezug. Gerne unterstützt Sie Ihr Anwalt für Erbrecht.

Dies bedeutet nichts anderes, als dass bspw. ein Kind bereits zu Lebzeiten des Elternteils einen Teil seines Erbes ausbezahlt bekommt. Dies wird dann im Nachlassverfahren als Erbvorbezug bei der Verteilung des übrigen Nachlasses berücksichtigt. Wichtig dabei sind einerseits die Freiwilligkeit (niemand kann zu einem Erbvorbezug gezwungen werden), und die steuerrechtliche Pflicht zur Abführung einer Schenkungssteuer. Wenn individuell nichts anderes vereinbart wurde, so muss der Erbvorbezug im Nachlassverfahren Berücksichtigung finden. Es ist nicht nur aus diesem Grund anzuraten, einen Erbvorbezug immer schriftlich zu gestalten.

Was versteht man unter einem Erbvorbezug?

Der Erbvorbezug ist im Prinzip nichts anderes als eine Schenkung des Erblassers an einen Erben. Der Unterschied zum Erbe ist, dass der Erblasser hier noch lebt. Klar ist, dass dieser Erbvorbezug in einem späteren Nachlassverfahren in irgendeiner Weise berücksichtigt werden muss, da ja sonst alle anderen Erben benachteiligt wären.

Es besteht daher eine sogenannte Ausgleichspflicht, die dazu führt, dass der Erbe, der durch einen Erbvorbezug bereits etwas erhalten hat, im Erbfall dementsprechend weniger erhält.

Was ist die Ausgleichungspflicht?

Es steht dem Erblasser frei, bereits zu Lebzeiten Zuwendungen an seine Erben zu verteilen. Denken Sie an die Ausstattung für eine Wohnung, die Mitgift bei einer Hochzeit oder die Überschreibung einer Liegenschaft. Diese Erbvorbezüge muss sich der Erbe später beim Erbe anrechnen lassen, sie werden also ausgeglichen. Würde man das nicht tun, wären die anderen Erben massiv benachteiligt, was keine zufriedenstellende Lösung sein kann.

Wofür braucht es beim Erbvorbezug einen Anwalt?

Wie meist im Erbrecht haben verschiedene Konstellationen Vor- und Nachteile, die im Detail grosse Unterschiede machen können. Wer jemandem etwas «geben» möchte, hat oftmals verschiedene Rechtsinstitute zur Verfügung, die teils gänzlich andere Folgen nach sich ziehen können. Es entstehen aber auch bspw. Fragen, ob eine Ausgleichspflicht besteht oder nicht.

Es ist daher jedenfalls ratsam, bereits frühzeitig einen Rechtsanwalt zu kontaktieren, um einerseits über die Rechtslage im Bilde zu sein, und andererseits aber auch für die konkrete Situation die optimale rechtliche Lösung zu finden. Gerne unterstützt Sie Ihr Anwalt für Erbrecht.

Was kann alles vermacht werden?

Beim Vermächtnis kennt das Gesetz im Prinzip keine Schranken, sodass man neben beweglichen Sachen auch Bargeld, Immobilien oder auch Recht an etwas (Forderungen und dergleichen) vermachen darf. Im Einzelnen kann es zu schwierigen Detailfragen kommen, weshalb es ratsam ist, den sachkundigen Rat eines Rechtsanwaltes in Anspruch zu nehmen.

Was ist der Erbgang? Infos vom Anwalt für Erbrecht

Infos aus erster Hand von Ihrem Anwalt für Erbrecht: Der Erbgang bedeutet, dass alle Aktiven und Passiven einer verstorbenen Person nach dem Tod auf die Erben übergehen. Dies geschieht zunächst automatisch. Man muss beachten, dass bei verheirateten Personen zunächst eine güterrechtliche Auseinandersetzung vorgenommen werden muss, ehe der Nachlass beziffert werden kann.

In vielen Fällen hat die verstorbene Person einen letzten Willen formuliert, dem nach Möglichkeit entsprochen werden soll. Jede Person, die ein Testament oder ein ähnliches Dokument zur Verwahrung überantwortet erhalten hat, ist verpflichtet, nach dem Tod des Erblassers dieses Dokument der zuständigen Behörde (letzter Wohnsitz des Verstorbenen) zu übergeben. Gerne unterstützt Sie Ihr Anwalt für Erbrecht.

Innerhalb eines Monats erhalten sodann alle Erben die Möglichkeit, das Dokument einzusehen und gegebenenfalls in der Folge dessen Gültigkeit oder Richtigkeit zu bestreiten (Einsprache). Damit Dritte auch wissen, wer erbberechtigt ist, stellt die Behörde eine sogenannte Erbenbescheinigung aus. Denken Sie an den klassischen Fall, dass das Bankkonto geleert und geschlossen werden muss. Die betreffende Person sollte sich zumidnest dergestalt ausweisen können, dass klar wird, dass sie auch tatsächlich bereechtigt ist, diese oder jene Handlung vorzunehmen.

Vorbehaltslose Annahme der Erbschaft

Der Grundzustand bei einem Erbe ist die sogenannte vorbehaltlose Annahme. Denken Sie an den unangenehmen Fall, dass der Nachlass mehr Passiven als Aktiven ausweist. Bei der vorbehaltlosen Annahme übernehmen die Erben auch diese Schulden und machen somit mit dem Erbe ein Minusgeschäft. Es ist völlig klar, dass die Annahme oder Ausschlagung unterschiedlichste Gründe haben kann, welche jeweils nur im Detail und konkret an einem Fall erörtert werden können.

Welche Haftung haben Erben?

Infos aus erster Hand von Ihrem Anwalt für Erbrecht: Man muss hier zwischen zwei Ebenen unterscheiden. Einerseits gilt, dass die Erben alle aktiven und passiven Vermögenswerte erben, also auch etwaige Schulden in voller Höhe. Aus steuerrechtlicher Sicht spielt das Erbe ebenfalls eine Rolle, wenn bspw. noch Steuerschulden existieren. Diese sind von den Erben bis zur Höhe ihres Erbteils zu begleichen. Da mehrere Personen, die Erben sind, eine sogenannte Erbengemeinschaft bilden, kann es dazu kommen, dass die Erbengemeinschaft als ganzes steuerpflichtig wird, aber nur dann, wenn die Erbfolge nicht ermittelt werden kann oder unklar ist. Im Detail ist das sehr kompliziert, weshalb man sich unbedingt mit einem Rechtsanwalt beraten sollte.

Was ist die Erbengemeinschaft

Art. 602 ZGB normiert die Erbengemeinschaft, welche mit dem Tod des Erblassers entsteht, wenn mehrere Personen erbberechtigt sind. Denken Sie daran, dass etwa drei Kinder und der überlebende Ehegatte erbbrechtigt sind. Diese Personen müssen sich über die Aufteilung des Erbes einig werden. In manchen Fällen, gerade bei komplizierten Nachlassverfahren, kann es sinnvoll sein, einen Erbenvertreter zu bestellen, der bestimmte Aufgaben für die Erbengemeinschaft übernimmt. Zunächst erben also alle Erben alles, ehe die Teilung vorgenommen wird. Als Abschluss erhält jeder seinen Teil und sodann kann die Erbengemeinschaft wieder aufgelöst werden. Gerne unterstützt Sie Ihr Anwalt für Erbrecht.

Ihr Anwalt für Erbrecht unterstützt Sie bei der Erbteilung – Wie wird das Erbe konkret aufgeteilt?

Das oberste Prinzip nach Schweizer Erbrecht ist, dass sich die Erbengemeinschaft einig über die Aufteilung ist. Man kann auch davon sprechen, dass dies die Privatsache der Erben und daher nicht Gegenstand staatlicher Gewalt ist. Wenn sich alle Erben einig sind, spielen auch Pflichtteile oder Testamente keine Rolle. Die Erbengemeinschaft besteht nicht für immer, dass heisst, dass die Personen ab dem Zeitpunkt wieder getrennt sind, sobald das Erbe erfolgreich und mit der Zustimmung aller aufgeteilt worden ist.

Die Erben bilden gemeinsam eine sogenannte Erbengemeinschaft. Sie müssen das Erbe gemeinsam verwalten, aufteilen und alle Entscheidungen gemeinsam fällen. Jede Person dieser Erbengemeinschaft hat ein Anrecht auf ihren Anteil am Erbe, was auch klagsweise geltend gemacht werden kann. Die Vermögenswerte des Nachlasses sollten professionell geschätzt werden, da sie zum Verkehrswert im Zeitpunkt der Teilung anzusetzen sind. Alle anderen Berechnungen, insbesondere die Pflichtteile, etwaige Ausgleichszahlungen für Erbvorbezüge sind zum Zeitpunkt des Todes zu berechnen. Der Nachlass kann letztlich auf eine Teilungsklage berufend geteilt werden, oder auf Basis eines Erbteilungsvertrages verteilt werden. Meist wird auf die Realteilung zurückgegriffen und jeder Erbe erhält seinen Anteil am Nachlass. Gerne unterstützt Sie unser Anwalt für Erbrecht.

Üblicherweise erben mehrere Personen, die gemäss Art. 602 ZGB eine sogenannte Erbengemeinschaft bilden. Prinzipiell sind die gesetzlichen Erben völlig frei in der Aufteilung des Nachlasses. So ist es etwa keinesfalls verboten, Pflichtteile nicht einzuhalten, wenn sich alle Erben darüber einig sind. Jeder Erbe kann aber beantragen, seinen Teil des Erbes zu erhalten. Das kann jederzeit verlangt werden. Das Gesetz ist hier so gesehen subsidiär und gibt Auskunft darüber, wie das Erbe zu teilen ist, wenn sich die Erbengemeinschaft nicht einig werden kann. Als ultima ratio klärt ein Gericht, wer wovon wieviel erhält. Gerne unterstützt Sie Ihr Anwalt für Erbrecht. Wenn sich die Erben nicht einigen können, sieht das Gesetz bestimmte Vorkehrungen vor, wie mit den Gegenständen umgegangen wird. Wenn die Aufteilung in natura nicht möglich oder tunlich ist, erfolgen Versteigerungen und mittels Zivilteilung erhalten die Erben dann einen Geldwert. 

Was ist die Erbteilung?

Infos aus erster Hand von Ihrem Anwalt für Erbrecht: Zu Beginn steht Ihr Wunsch oder Ziel, welches Sie erreichen wollen. Die Rolle eines Anwaltes ist, eine rechtliche Konstruktion zu finden, die Ihren Wünschen am ehesten entspricht. Daneben werden alle Vorschriften penibel eingehalten und damit sichergestellt, dass Ihr Testament auch gilt und ihrem Wunsch entsprochen werden kann.

Jeder Erbe hat ein Recht auf seinen Teil des Erbes, so wie es im Gesetz steht oder in einer letztwilligen Verfügung angeordnet worden ist. Solange keine Pflichtteile andere Erben beeinträchtigt werden, kann der Erbe daher seinen Anteil verlangen und notfalls auch gerichtlich mit der Teilungsklage durchsetzen. Wenn keine Urkunde vorliegt, steht es den Erben prinzipiell völlig frei, sich zu einigen. Sie sind da an keine Regeln gebunden, solange die Entscheidungen einstimmig getroffen werden.

Gibt es eine Frist zur Aufteilung des Erbes?

Im Prinzip besteht dafür keine Eile, jedoch reicht aus, wenn ein Erbe die Aufteilung des Nachlasses begehrt. Oftmals sind für die Aufteilung des Erbes aber gar nicht die Erben selbst, sondern ist ein bspw. durch den Erblasser eingesetzter Willensvollstrecker für die Aufteilung und Verwaltung des Erbes verantwortlich. Dieser erstellt einen Teilungsvorschlag, also ein Dokument, wer was wovon erhalten soll. Diesen Vorschlag können die Erben annehmen oder ablehnen.

Was ist die Realteilung des Nachlasses?

Stellen Sie sich vor, dass die Erbmasse aus vier gleich wertvollen Autos besteht, und dass der Erblasser seinen Ehegatten und zwei gemeinsame Kinder hinterlassen hat. In diesem einfachen Beispiel wäre die Realteilung des Nachlasses denkbar simpel: Die Kinder und der Ehegatte haben nach der gesetzlichen Erbfolge jeweils Anspruch auf die Hälfte des Nachlasses. Gerne unterstützt Sie Ihr Anwalt für Erbrecht. Der Ehegatte erbt daher zwei Autos, und die Kinder jeweils ein Auto. Die Realteilung besagt also, dass die Gegenstände selbst aufgeteilt werden, und nicht etwa bloss der Erlös aus der Veräusserung aufgeteilt wird (Zivilteilung).

Was versteht man unter der Annahme unter öffentlichem Inventar?

Es ist in der Praxis gar nicht so selten, dass im Zeitpunkt des Todes gar nicht exakt und rasch festgestellt werden kann, wie viele Schulden der Erblasser hat. In so einer Konstellation ist die vorbehaltlose Annahme der Erbschaft logischerweise eine sehr riskante Angelegenheit. Aus diesem Grund haben Erben das Recht, innerhalb eines Monats nach dem Tod des Erblassers bei der Behörde ein öffentliches Inventar zu verlangen. Die Behörde tut in der Folge nichts anderes, als mittels Rechnungsruf alle Gläubiger und Schuldner des Verstorbenen aufzufordern, innert einer Frist Ihre Forderungen oder Schulden anzumelden. In der Folge wird dieses Inventar geschlossen und bildet eine Berechnungsgrundlage für die Erben. Diese können das Erbe sodann unter öffentlichem Inventar annehmen und haften sodann nur für die dort aufgeführten Schulden.

Was versteht man unter einer amtlichen Liquidation?

Die für das Verfahren zuständige Behörde führt die amtliche Liquidation auf Antrag eines Erben dann durch, wenn kein andere Erbe die Annehme erklärt hat. Die Behörde beendet alle Geschäfte des Erblassers, macht alle Aktiven zu Geld und bezahlt daraus die offenen Forderungen. Übersteigen die Aktiven die Passiven, so wird den Erben am Ende in Geld der Überschuss ausbezahlt.

FAQ rund um die Erbschaft und Erbteilung

Wieviel kostet ein Anwalt für Erbrecht?

Anwälte in der Schweiz arbeiten meist auf Stundenbasis. Die Kosten hängen also massgeblich von der Komplexität des Falles ab. Meist erfolgen die Abrechnungen aber in regelmässigen Abständen, sodass die einzelnen Rechnungen nicht allzu hoch und die Kosten im Blick zu halten sind.

In der Schweiz ist es üblich, dass Anwälte auf Basis eines Stundenhonorars bezahlt werden, welches von Kanzlei zu Kanzlei schwankt, aber im Mittel zwischen 300-400 Franken in Zürich beträgt. Sie werden stets darüber informiert, mit welchen Kosten zu rechnen ist und erhalten immer vorab eine Kostenvorschussrechnung, sodass Sie immer den Überblick hat. Gerne unterstützt Sie Ihr Anwalt für Erbrecht.

Was versteht man unter einem Pflichtteil? Ihr Anwalt für Erbrecht klärt auf!

Infos aus erster Hand von Ihrem Anwalt für Erbrecht: Der Pflichtteil ist jener prozentuelle Anteil am Nachlass, auf den ein Erbe jedenfalls ein Anrecht hat, auch wenn dem ein Testament entgegensteht. So können bspw. Kinder oder der Ehegatte nur in ganz strengen Fällen gänzlich vom Erbe ausgeschlossen werden. Sie erhalten also jedenfalls einen Gutteil dessen, was ihnen aufgrund der gesetzlichen Erbfolge zugestanden hätte.

Bestimmte Personen haben einen Anspruch auf einen Pflichtteil, etwa die Kinder, die Eltern oder der Ehegatte. Dabei erhalten Kinder jedenfalls drei Viertel Ihres gesetzlichen Anspruchs, Eltern und der überlebende Ehegatte die Hälfte. Gerne unterstützt Sie Ihr Anwalt für Erbrecht.

Wer ist in der Schweiz erbschaftsteuerpflichtig?

Prinzipiell jeder Erbe, wenn er nicht befreit ist. Befreit sind regelmässig der Ehegatte und die Kinder. Die Steuer wird auf Gemeinde- oder Kantonsebene eingehoben und richtet sich meist nach der Höhe des Erbes und dem Verwandtschaftsgrad zwischen Erblasser und Erben. Je entfernter man verwandt ist, desto mehr an Steuer muss man bezahlen.

In der Schweiz gibt es keine einheitliche durch den Bund erhobene Erbschaftssteuer. Es vielmehr Sache der Kantone und Gemeinden, selbst eine Erbschaftssteuer zu erheben, wie das etwa im Kanton Zürich der Fall ist. Voraussetzung dafür ist, dass der Erblasser seinen letzten Wohnsitz im Kanton Zürich hatte, hier das Verfahren eröffnet wurde und es zB um Grundstücke im Kanton Zürich geht. Das heisst aber noch nicht zwingend, dass man Erbschaftssteuer entrichten muss. Der Ehegatte und die Nachkommen des Erblassers sind von der Steuer ebenso befreit, wie kleine Geschenke, die einen Wert von je CHF 5000 nicht überschreiten. Gerne unterstützt Sie Ihr Anwalt für Erbrecht. Für eine Schenkung gelten diese Regelungen analog.

Wieviel erbt man bei der gesetzlichen Erbfolge?

Das kann pauschal nicht beantwortet werden, da es immer davon abhängt, welche Personen erben und wie viele Menschen erben. Wichtig ist zu wissen, dass die Erben untereinander auch eine andere Aufteilung abmachen können, solange dafür Einstimmigkeit herrscht. Lassen Sie sich jedenfalls von einem Erbrechtsanwalt über die Rechtslage in Ihrem Fall beraten und gegebenenfalls in Ihrem Anliegen unterstützen.

Ihr Anwalt für Erbrecht berät Sie bei allen Fragen rund um die Vermögensnachfolge

Gerade bei emotional heiklen Angelegenheiten ist die Auswahl des Anwalts oftmals keine einfache Angelegenheit. Achten Sie dabei aber stets darauf, ob der Anwalt Ihrer Wahl Erfahrung auf dem Gebiet hat, sich auf Sie und Ihr Anliegen einlässt und Sie ihm vertrauen. Wenn diese Voraussetzungen gegeben sind, wird das Mandat erfolgreich und in Ihrem Sinne laufen.

Unsere Erbrechtsexperten in der Anwaltskanzlei Wittibschlager verfügen über jahrelange Erfahrung auf diesem Rechtsgebiet und kennen daher jedwede Konstellation und Schwierigkeit aus ihrer bisherigen Tätigkeit. Dies hat für Sie mehrere Vorteile: Aufgrund unserer Erfahrung sind wir rasch mit unserer Einschätzung und können Ihren Fall effizient und mit hohem Tempo bearbeiten. Zudem nehmen wir uns für Sie und Ihr Anliegen in Ruhe Zeit, sodass alle wesentlichen Punkte diskutiert und besprochen werden können. Unser Ziel ist es, dass Sie sich bei uns gut aufgehoben fühlen und Gewissheit haben, dass wir Sie gut und erfolgreich vertreten. Gerne unterstützt Sie unser Anwalt für Erbrecht. Ein erfahrener Scheidungsanwalt unterstützt Sie bei Scheidung, Trennung oder Eheschutz.

Dabei gibt es im Erbrecht vielfältige Konstellationen, in denen der Besuch bei einem Anwalt anzuraten ist: Im Erbfall stellen sich Fragen, wie ein Testament auszulegen ist, wer eventuell übergangen oder um einen Teil gekürzt worden ist. Manchmal ist es schwierig, das Erbgut zu identifizieren oder zu finden, und in anderen Fällen möchte man mit einem (potentiellen) Erbe nichts zu tun haben und es daher ausschlagen.

Gerne unterstützt Sie Ihr Anwalt für Erbrecht.

Ihr Anwalt für Erbrecht zur Unternehmensnachfolge

Wer ein Unternehmen führt und oder besitzt, sollte sich frühzeitig darüber Gedanken machen, wie er sein Erbe gestalten möchte. Ganz klassisch denkt man hier an den Erbvertrag, da er zu Lebzeiten sowohl vom Erblasser, als auch von dem oder den Erben unterzeichnet werden muss.

Die Unternehmensnachfolge kann daher grundsätzlich in zwei Kategorien unterteilt werden: Im einen Fall folgen dem Erblasser Verwandte nach, im anderen Fall geht das Unternehmen an eine nicht verwandte Person. Gerne unterstützt Sie Ihr Anwalt für Erbrecht.

Das typische Rechtsinstitut, um die Unternehmensnachfolge gut zu lösen, ist der Erbvertrag, welcher bereits zu einem frühen Zeitpunkt, wo von einem Ableben noch nicht die Rede sein kann, abgeschlossen werden sollte. Um hier keine Fehler zu machen und eine optimale Lösung zu erzielen, sollte so ein Erbvertrag keinesfalls ohne die Unterstützung eines Rechtsanwaltes erfolgen.

Im Detail stellen sich oftmals aber auch Hürden und offene Fragen, welche Streit und Zwist erzeugen können, oder im schlimmsten Fall zum Verkauf des Unternehmens führen können. Um solche Situationen zu vermeiden, empfiehlt es sich, den Rat eines Rechtsanwaltes beizuziehen, um eine tragfähige und rechtlich korrekte Lösung zu erarbeiten.

Was passiert mit einem Unternehmen im Erbfall

Diese heikle Frage beschäftigt sehr viele Unternehmensgründer und Chefs, die genaue Vorstellungen haben, wer die Firma einmal übernehmen soll, und wer auf gar keinen Fall Zugriff auf das Unternehmen erhalten soll. Aufgrund der sehr komplexen Materie fallen einfache Antworten in diesem Bereich sehr schwer. In diesem Fall raten wir Ihnen sehr dazu, sich mit einem spezialisierten Anwalt zu beraten, was für Ihre individuelle Situation die klügste und für alle Parteien befriedigendste Lösung ist. Seien Sie sich gewiss, für jeden Wunsch findet sich eine passende und rechtssichere Lösung.

Was sollte man bei der Unternehmensnachfolge beachten?

Infos aus erster Hand von Ihrem Anwalt für Erbrecht: Die Frage der Nachfolge stellt sich in jedem Unternehmen. Bei familiengeführten Unternehmungen ist die Situation allerdings meist etwas delikater, da eventuell mehrere Kinder im Unternehmen arbeiten, die Motivlagen unterschiedlicher Natur sind oder aber auch die Auszahlung der anderen Erben ein Kind finanziell überfordern kann. Aus all diesen Gründen sollte man bereits frühzeitig mit der Planung der Untenrehmensnachfolge beginnen, die betroffenen Personen an einen Tisch holen und die Überlegungen transparent führen. Ein Rechtsanwalt kann Sie nicht nur bei der strategischen Planung, sondern besonders auch bei der rechtlichen Ausgestaltung beraten, sodass die gewählte Lösung dann die optimale für alle beteiligten Personen ist. Gerne unterstützt Sie Ihr Anwalt für Erbrecht.

Unternehmensnachfolge – Welchen Beitrag kann ein Rechtsanwalt leisten?

Wie bereits ausgeführt ist der Erbvertrag wohl die beste und rechtlich sicherste Variante, um die Unternehmensnachfolge zu regeln. Es hat sich aber immer wieder gezeigt, dass es oftmals an der konkreten Formulierung scheitert, bzw. eine schlechte Umsetzung Fragen offen lässt und einen Interpretationsspielraum eröffnet, den es ja durch einen Erbvertrag gerade nicht geben soll. Gerne unterstützt Sie Ihr Anwalt für Erbrecht.

Es ist daher ratsam, sich zunächst frühzeitig mit dem Thema der Unternehmensnachfolge zu beschäftigen und für sich selbst und im Kreis der Beteiligten auszuloten, was den die sinnvollste Lösung wäre. Spätestens in diesem Stadium sollte ein erfahrener Rechtsanwalt für Handelsrecht eingeschaltet werden, der nicht nur die rechtliche Lage kennt, sondern auch aus der Praxis weiss, welche Bestimmungen sinnvoll, welche Regelung wichtig ist, und worauf man ganz besonders Acht geben muss.

Durchführung von Erbteilungen / Erbeilungsvertrag

Der Erbteilungsvertrag im Kanton Zürich ist es Angelegenheit der Erben, sich um die Verwaltung und die Aufteilung des Erbes zu kümmern. Der Erbteilungsvertrag hat gegenüber einem langen Gerichtsverfahren grosse Vorteile, und wird von der Erbengemeinschaft schriftlich abgeschlossen. Dieser Vertrag muss von allen Erben unterzeichnet werden und bildet den Rechtsnachweis für Banken, das Grundbuchsamt oder andere Behörden, wenn es um Verteilung von Vermögenswerten, die Auflösung von Konten oder die Übertragung von Grundeigentum geht. Gerne unterstützt Sie unser Anwalt für Erbrecht.

Beratung und Vertretung von Ihrem Anwalt für Erbrecht in Zürich

Die Fachanwälte beraten, unterstützen und begleiten Sie mit hoher Expertise, langer Erfahrung und einem grossen Mass an Sensibilität und Diskretion. Dabei kann man insbesondere an jede Form von Erbverträgen, Testamenten oder Klagen im Bezug auf Erbrecht denken, ebenso wie die Vermögensverwaltung und die Willensvollstreckung, welche wir gerne für Sie übernehmen. Letztlich kann auch ein Gutachten in einem Erbrechtsfall den Ausschlag geben, welches wir ebenso gerne für Sie erstellen. Gerne unterstützt Sie Ihr Anwalt für Erbrecht.

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Ihr Anwalt für Erbrecht zum Testament / Erbvertrag

Das Testament und der Erbvertrag bilden die klassischen Rechtsinstitute, zu Lebzeiten Einfluss auf die Verteilung des eigenen Nachlasses zu nehmen. Dabei besteht prinzipiell volle Freiheit, solange keine Pflichtteilsansprüche verletzt werden. Die Beratung und Unterstützung durch einen erfahrenen Anwalt ist hier von grossem Vorteil. Gerne unterstützt Sie Ihr Anwalt für Erbrecht.

Die Erstellung eines Testaments

Das Testament ist die wohl bekannteste Form der gewillkürten Erbfolge. Wer glaubt, dass das Testament ohne weiteres zu errichten ist und man nicht gesondert Acht geben muss, der irrt leider gründlich. Das Testament ist nur dann «gut», wenn es präzise formuliert, klar strukturiert und rechtlich korrekt errichtet ist. Liegen diese Kriterien nicht vor, eröffnet sich oft ein grosser Interpretationsspielraum, der nur zu Zwist und Diskussionen führt. Es ist daher entscheidend, dass das Testament so klar und präzise als möglich ist. Dabei kann Sie ein Rechtsanwalt unterstützen, der Ihre Wünsche so formulieren kann, dass sie rechtlich eindeutig und daher unanfechtbar und für alle Erben klar sind.

In der Schweiz kann jede Person ein Testament errichten, die handlungsfähig und volljährig ist. Darüber hinaus gibt es drei verschiedene Formen eines Testaments. Die bekannteste Form ist das sogenannte eigenhändige Testament, welches handschriftlich verfasst und unterschrieben ist. Die zweite gängige Form ist das öffentliche Testament, welches bspw. bei einem Notar hinterlegt und daher leicht aufzufinden und vor dem Verschwinden bewahrt ist. Letztlich gibt es das mündlich vorgetragene Nottestament, welches im Beisein von zwei Zeugen formuliert werden muss. Diese Personen müssen in der Folge mit übereinstimmenden Erzählungen den Inhalt wiedergeben. Erfüllt ein Testament gewisse Formvorschriften nicht, so ist es ungültig. Um solche unangenehmen Situationen zu vermeiden, sollte das Testament daher dringend im Beisein oder von einem Rechtsanwalt oder Notar errichtet werden. Letztlich ist wichtig zu betonen, dass ein Testament jederzeit geändert oder auch als Ganzes widerrufen werden kann.

Wie verfasse ich ein Testament?

Infos aus erster Hand von Ihrem Anwalt für Erbrecht: Gerade bei heiklen Dokumenten, welche nicht nur eine grosse Bedeutung haben, sondern auch viele Folgen nach sich ziehen, ist eine erhöhte Achtsamkeit und Sorgfältigkeit dringend geboten. Da es sich bspw. bei einem Testament um ein rechtlich besonders heikles Dokument handelt, sollte man dringend auf die Unterstützung eines Anwaltes zurückgreifen. Gerne unterstützt Sie Ihr Anwalt für Erbrecht.

Selbstverständlich kann auch ein Notar Auskunft vor allem über formelle Korrektheit einer Urkunde geben. Ein Rechtsanwalt kann Sie darüber hinaus aber sowohl inhaltlich als auch gesetzlich beraten. In einem Fall mag bspw. etwa der Übertrag eines Hauses zu Lebzeiten günstiger sein als die Vererbung desselben. Wenn Sie hingegen keine Mitarbeit und Unterstützung eines Anwaltes oder Notars wünschen, so ist als Mindestmass zumindest die Prüfung des eigenständig verfassten Dokuementes durch einen Experten unbedingt zu empfehlen, um die gröbsten Mängel zu beheben. Es ist nichts ärgerlicher in der Praxis, als ein ungültiges oder unpräzises Testament, welches viele Konflikte und Schwierigkeiten zur Folge hat.

Jede Person, die die beiden Voraussetzungen für die Errichtung des Testaments, die Volljöhrigkeit und Urteilsfähigkeit, erfüllt, darf jederzeit ein Testament errichten und dieses ebenso zu jedem Zeitpunkt ändern, umschreiben oder ganz widerrufen, also zurücknehmen. Dabei ist zu beachten, dass das Testament bestimmten formalen Vorgaben unterworfen ist, wie etwa die Unterschrift, die Handschriftlichkeit des Dokumentes oder das Anführen des Datums. Fehlt einer der zwingenden Voraussetzungen, ist das Testament im Grunde ungültig. Wird die Echtheit aber bspw. Von niemandem bestritten, so kann dem Willen natürlich dennoch entsprochen werden. Es zählt immer der Entschluss der Erbengemeinschaft.

Was versteht man unter einem Erbeitlungsvertrag?

Die Erben haben die Möglichkeit, durch einen sogenannten Erbteilungsvertrag schriftlich festzuhalten, wer welchen Teil des Erbes erhalten soll. Dieses Instrument kann sinnvoll sein, da man sich so wechselseitig vertraglich bindet und so etwaige Streitigkeiten vermieden werden können. Dies setzt aber selbstredend voraus, dass man sich auf eine bestimmte Teilungsregel einigen kann. Unsere Rechtsanwälte im Erbrecht unterstützen Sie gerne und stehen auch für ein Beratungsgespräch zur Verfügung! Gerne unterstützt Sie Ihr Anwalt für Erbrecht.

Erbschaften mit einem Immobilienbestand

In vielen Fällen wird während der Erwerbstätigkeit zu Anlagenzwecken in Immobilien investiert, oder aber auch nur für den privaten Gebrauch ein Ferien- oder Wochenendhaus angeschafft. So kommt es durchaus häufig vor, dass der Grossteil der Erbmasse aus sogenanntem unbeweglichem Vermögen besteht. Gibt es nur einen oder zwei Erben, stellen sich dabei meist keine grösseren Probleme. Eine Person erbt das eine, die andere Person das andere Haus, und die Differenz wird zwischen den beiden ausgeglichen.

Schwierig wird es, wenn mehrere Personen Anspruch auf einen Teil ein und desselben Objektes haben. Meist ist es keinem der Erben möglich, alle anderen auszuzahlen, was dann im Verkauf des Objektes mündet. Als Erblasser können sie bereits zu Lebzeiten darauf aber Einfluss nehmen, indem Sie eine Schenkung vornehmen, oder durch Erbvorbezug die Pflichtteile so weit erfüllen, dass ein Erbe das Haus oder eine Liegenschaft erben und dann auch behalten kann. Im Detail gibt es hier zahlreiche denkbare Vorgehensweisen, weshalb die Beratung bei einem Rechtsanwalt jedenfalls anzuraten ist. Ein versierter Anwalt für Immobilienrecht kennt sich hierbei aus.

Kann der überlebende Ehegatte das gemeinsam bewohnte Haus verlieren?

Infos aus erster Hand von Ihrem Anwalt für Erbrecht: Dieses Thema lässt sich am besten anhand eines Beispiels zeigen: Der Erblasser hinterlässt seine Ehefrau und zwei gemeinsame, volljährige Kinder. Der einzige nennenswerte Vermögenswert ist eine Liegenschaft, die bis zuletzt von beiden Ehepartnern bewohnt wurde. Nach der gesetzlichen Erbfolge erbt der Ehegatte die Hälfte, und jedes der Kinder ein Viertel. Der Ehegatte, wenn er die Liegenschaft behalten möchte, müsste nun also die Kinder auszahlen.

Wenn dies nicht möglich ist, kann der Verkauf der Liegenschaft die einzige Option sein, um die Ansprüche der Kinder zu befriedigen. Freilich wird diese Option in aller Regel nicht gewünscht sein, weshalb bspw. die Kinder auf ihren Teil verzichten können, da sie zu einem späteren Zeitpunkt ohnedies die gesamte Liegenschaft erben. Eine andere Option ist natürlich, dass sich die Eltern wechselseitig die Nutzniessung am Erbteil der Kinder übertragen. So kann sichergestellt werden, dass ein unerwünschter Fall vermieden werden kann.

Die Übertragung von Immobilien

Eine sehr häufige Fallkonstellation stellt der Übertrag einer oder mehrerer Immobilien an ein oder mehrere Kinder dar. Häufig handelt es sich dabei noch dazu um Immobilien, welche im Ausland belegen sind. Hier gilt es genau aufzupassen und die Feinheiten, Optionen und Folgen genau zu kennen.

Kurz zusammengefasst: Der Immobilienübertrag

Die Übertragung von Immobilien kann grundsätzlich entgeltlich oder unentgeltlich erfolgen. Entgeltlich ist bspw. ein Verkauf der Immobilie zum Markt- oder Verkehrswert. Unentgeltlich sind typischerweise die Schenkung oder der Erbvorbezug.

Es ist aber genauso denkbar, mittels gemischter Schenkung Eigentum an einer Immobilie zu übertragen. Zwei Aspekte sind hier noch wichtig zu betonen: Einerseits besteht die Möglichkeit, dass sich bspw. die Eltern ein Wohnrecht an einer Immobilie vertraglich sichern. Andererseits müssen Feinheiten des Erbrechts beachtet werden, da etwa ohne anderslautende Vereinbarung eine Wertsteigerung einer Immobilie auch auf die Ausgleichspflicht im Erbfall angerechnet wird. Gerne unterstützt Sie Ihr Anwalt für Erbrecht.

Denken Sie etwa daran, dass eine Immobilie bereits 30 Jahre vor dem Tod übertragen wird – solche Versäumnisse können einen grossen finanziellen Schaden bedeuten, der einfach vermieden werden kann. Lassen Sie sich also in solchen Fällen fachkundig beraten, um auf der sicheren Seite zu sein.

Unterstützung durch einen Erbrechtsanwalt bei der Übertragung einer Immobilie

Gerade bei der Übertragung von Immobilien, wo es regelmässig schnell um sehr hohe Summen geht, ist besondere Vorsicht geboten. Es ist aber auch so, dass gerade in diesem Bereich viele verschiedene Optionen offen stehen, welche man im Detail nicht nur kennen, sondern auch verstehen muss. Diese verschiedenen Optionen haben gewisse Vor- und Nachteile, und ziehen unterschiedliche Folgen nach sich.

Wer also die Übertragung einer Immobilie plant, sollte sich zuvor bei einem Rechtsanwalt erkundigen, ob die gewählte Vorgangsweise denn auch optimal ist und zum gewünschten Ergebnis führt.

Was versteht man unter Nutzniessung?

Infos aus erster Hand von Ihrem Anwalt für Erbrecht: Die Nutzniessung, auch als Dienstbarkeit bekannt, ist das rechtliche Dürfen, einen Gegenstand oder eine Sache zu nutzen, deren Eigentümer man nicht ist.

Ein Bauer vererbt seinen Hof mit grossem Grund und Wald, und räumt seinem Nachbar im Testament eine Dienstbarkeit am Wald ein, den dieser Nachbar bewirtschaften, betreten und nach Belieben verändern darf. Die Erben dürfen ihm das nicht verbieten, da er ein dingliches Recht besitzt. Er kann es also im schlimmsten Fall einklagen. Da solche Konstruktionen klassischerweise Anlass zu Streitigkeiten und Diskussionen bieten können, ist es ratsam, sich zuvor mit einem Rechtsanwalt zu beraten, um eine passende Lösung zu finden.

Ist es nötig das Erbe zu inventarisieren?

Dies hängt massgeblich von den konkreten Umständen ab, namentlich einerseits vom Wert und Umfang des Nachlasses und andererseits von der Anzahl und dem Verhältnis der Erben.

Besteht die Befürchtung, dass sich ein Erbe bereichern möchte und den anderen Dinge verschweigt, so kann bei der zuständigen Behörde ein sogenanntes Sicherungsinventar beantragt werden. Lassen Sie sich bei Zweifelsfällen durch einen Rechtsanwalt beraten.?

Prüft die Behörde den Nachlass?

Es gibt zwei klassische Anwendungsfälle, wann sich eine Behörde im Nachlassfall einschaltet: Einerseits, um sicherzustellen, dass der Erblasser keine offenen Steuerschulden hat, und andererseits für die Festsetzung der Höhe der Erbschaftssteuer. Im Einzelnen unterscheiden sich die Verfahren und Vorgehensweisen je nach Kanton. Wir beraten Sie gerne bei Ihrem Anliegen!

Was ist die Erbengemeinschaft?

Wenn ein Erblasser mehrere Personen der gleichen Parentel hinterlässt, erben diese gemeinsam. Dies kann bspw. Der Fall sein, wenn drei Kinder und eine Ehegatte überleben. Die Erbengemeinschaft besteht prinzipiell so lange, bis das Erbe aufgeteilt worden ist.

Die Erbengemeinschaft kommt dann zum Tragen, wenn nicht bloss eine Person erbt, sondern mehrere Personen Anspruch auf einen Teil des Nachlasses haben. In der Schweiz sind diese Personen sodann verpflichtet, bis zur Erledigung der Aufteilung des Erbes, alle Entscheidungen gemeinsam zu treffen.

Diese Gemeinschaft löst sich sodann ohne besonderen Akt wieder auf, wenn alle Angelegenheiten das Erbe betreffend vollzogen worden sind. Eine Sache muss dabei beachtet werden: Im Erbrecht unterscheidet man prinzipiell zwischen der gesetzlichen und der gewillkürten Erbfolge.

Es ist durchaus denkbar, dass rein aufgrund der gesetzlichen Erbfolge bloss ein Erbe existiert, zu dem sich aber aufgrund eines Testaments oder dergleichen ein oder mehrere Personen hinzugesellen. Die gleiche Logik gilt umgekehrt, wenn aufgrund des Testaments ein Alleinerbe vorgesehen ist, aber aufgrund der gesetzlichen Erbfolge mehrere Personen Anspruch auf einen Pflichtteil haben.

Alle Erben der Erbengemeinschaft haften solidarisch und haben das Erbe gemeinsam zu verwalten und aufzuteilen. Das Erbe kann objektiv-partiell, subjektiv-partiell oder durch vollständige Aufteilung des Nachlasses geteilt werden.

Ein Rechtsanwalt kann Sie bei diesem Prozess unterstützen, indem er alle Fristen kennt, die Errichtung der nötigen Dokumente vorbereiten und Sie über die rechtliche Situation aufklären kann.

Was ist die fortgesetzte Erbengemeinschaft?

Wenn mehrere Personen einen Erblasser beerben, bilden sie eine Gemeinschaft und dürfen über den Nachlass auch nur gemeinsam verfügen. Üblicherweise endet diese Gemeinschaft, sobald das Erbe aufgeteilt ist. In anderen Fällen können aber auch alle Erben verfügen, dass sie als Gemeinschaft weiterbestehen wollen. Dafür braucht es immer Einstimmigkeit, da jeder Erbe ein Recht darauf hat, seinen Teil für sich zu erhalten.

Wie wird das Erbe berechnet?

Infos aus erster Hand von Ihrem Anwalt für Erbrecht: Zunächst stellt sich die Frage, ob bloss nach der gesetzlichen Erbfolge, also ohne Testament oder dergleichen, oder der gewillkürten, also durch den Erblasser bestimmten Erbfolge vorgegangen wird. Wenn das geklärt ist, muss festgestellt werden, welche Ansprüche auf einen Pflichtteil bestehen. Gerne unterstützt Sie Ihr Anwalt für Erbrecht.

Dies kann bspw. sein, wenn der Erblasser per Testament den gesamten Nachlass der Kirche vermacht hat, es aber Kinder und einen Ehegatten gibt. Diese haben nach wie vor und erst recht Anspruch auf zumindest ihren Pflichtteil.

Letztlich ist für die Aufteilung des Erbes entscheidend, welchen Wert denn einzelne Gegenstände, Liegenschaften etc. haben. Die reine prozentuelle Quote sagt ja noch nichts über das konkrete Erbe aus. Eine Bewertung grösserer und wertvoller Sachen wird üblicherweise durch Sachverständige vorgenommen. Einzig entscheidender Wert einer Sache ist der Verkehrswert. Liebhaberpreise oder ideelle Werte bleiben ausser Acht. Im Detail können sich hier viele Fragen stellen, welche Sie am besten mit einem erfahrenen Anwalt besprechen.

Wozu brauchen Erben oder Erblasser einen Rechtsanwalt für Erbrecht?

Ein Rechtsanwalt kann vor allem dafür sorgen, dass Urkunden rechtlich präzise und formell gültig errichtet werden, sodass Ihr Willen auch zweifelsfrei formuliert ist. In einem zweiten Schritt geht es dann um die nicht minder wichtige Durchsetzung Ihres Willens. Dabei hilft am besten ein Willensvollstrecker, der oftmals auch ein Rechtsanwalt ist. Dieser übernimmt die Prüfung aller Ansprüche, die Verwaltung des Nachlasses sowie in der Folge dann die Aufteilung des Erbes. Gerne unterstützt Sie unser Anwalt für Erbrecht.

Der Tod eines geliebten Menschen löst Trauer, vielleicht Ratlosigkeit und mitunter auch Stress aus, weil sich viele Fragen zur Aufteilung des Nachlasses stellen. Ein Rechtsanwalt kann hier moderierend und beratend zur Seite stehen, mit der Aufstellung eines Inventars behiflich sein und bei der korrekten Berechnung der jeweiligen Anteile helfen.

Juristische Experten unterstützen Sie bei Ihrer Vermögensnachfolge und Nachlassplanung

Es kommt regelmässig vor, dass sich ein Nachlassverfahren schwieriger und langwieriger gestaltet, als einem das lieb sein mag. Streitigkeiten zwischen den Erben, etwaige Klagen etc. können nervenaufreibend für alle Beteiligten sein. Es ist daher entscheidend, ein gutes Verhältnis gerade auch zum eigenen Rechtsanwalt zu haben, der einen in dieser schwierigen Situation gut betreut. Wir stehen Ihnen daher bei jeglichen Fragen zum Erbrecht zur Verfügung.

Unsere erfahrenen Rechtsanwälte im Erbrecht unterstützen Sie gerne bei allen Fragen zur Vermögensnachfolge & Nachlassplanung.

Es ist völlig klar, dass man gerne Gewissheit haben möchte, was im Falle des Ablebens mit dem Vermögen passieren soll. An der Oberfläche sind solche Fragestellungen oft sehr einfach, jedoch im Detail dann sehr kompliziert. Das Erbrecht stellt hier keine Ausnahme dar.

Möchte man etwa von der gesetzlichen Erbfolge abweichen, so muss man ein Testament oder einen Erbvertrag aufsetzen. Jedoch gilt es auch hier, die gesetzlichen Schranken einzuhalten, sodass im Erbfall keine Streitigkeiten und Anfechtungen möglich sind.

Welcher Zeitpunkt ist für die Planung der Erbschaft am besten?

Infos aus erster Hand von Ihrem Anwalt für Erbrecht: Prinzipiell gilt, dass man sich so früh als möglich mit der Planung des eigenen Nachlasses befassen sollte, wenn anzunehmen ist, dass die Aufteilung kompliziert ist, es zu Streitigkeiten kommen kann oder es um die Weiterführung eines Unternehmens geht. Da solche Verfügungen und Urkunden, welche den Nachlass regeln, im Detail formal und inhaltlich präzise und korrekt sein müssen, empfiehlt sich schon deshalb der Gang zu einem Rechtsanwalt. Darüber hinaus kann man im Detail aber sehr genau und präzise Regelungen treffen, die juristisch korrekt das abbilden, was man erreichen möchte.

Kann ich den Nachlass alleine machen, oder braucht es dazu einen Anwalt für Erbrecht?

Es besteht keine Verpflichtung, das Erbe von einem Notar oder Rechtsanwalt verwalten und aufteilen zu lassen. In einfachen Konstellationen ist dies mitunter auch gar nicht notwendig. Beachten Sie jedoch, dass es oft sehr rasch zu Eskalationen kommen kann, auf die man nicht vorbereitet ist, und dann völlig überfordert in eine Situation gerät, die einem zum Nachteil gereichen kann. Es ist daher durchaus empfehlenswert, sich zumindest einmal beraten zu lassen, sodass man in Kenntnis der rechtlichen Situation ist. Bei umfangreicheren Nachlassverfahren, wo es um grössere Vermögen unter Beteiligung mehrerer Erben geht, ist es jedenfalls dringend anzuraten, die Abwicklung und Aufteilung in neutrale und sachkundige Hände zu legen.

Kann man ein Erbe auch bei Schulden ausschlagen?

Infos aus erster Hand von Ihrem Anwalt für Erbrecht: Ja, das ist selbstverständlich möglich. Klar ist, dass man nicht bloss das positive Vermögen annehmen, und für die Schulden ausschlagen kann. Auch wenn es auf den ersten Blick sehr simpel aussieht, dass man bei Vermögen annimmt, und bei Schulden ausschlägt, so kann das im Detail durchaus komplexer werden. Lassen Sie sich am besten von einem erfahrenen Anwalt beraten, um jedenfalls die beste Option zu wählen.

Ein Erbe kann auf ein potentielles Erbe noch zu Lebzeiten des Erblassers verzichten, oder nach Eintritt des Erbfalls, des Todes des Erblassers, dieses ausschlagen. Man muss dabei die Fristen beachten und sollte sich vor so einem Schritt mit einem Anwalt beraten. Gerne unterstützt Sie Ihr Anwalt für Erbrecht.

Die Frist für die Ausschlagung des Erbes beträgt drei Monate ab dem Todeszeitpunkt. In manchen Fällen mag das Erbe unübersichtlich und nicht klar sein, ob die Schulden höher als das Vermögen ist. In so einem Fall kann ein öffentliches Inventar verlangt werden. In diesem können Gläubiger und Schuldner ihre Forderungen und Verbindlichkeiten anmelden. Nach Schliessung des Inventars bildet dieses die Grundlage für die Entscheidung eines Erben, ob angenommen oder aussgeschlagen werden soll. Er haftet nämlich dann nur noch für alle im Inventar aufgeführten Punkte.

Die Erbausschlagung bewirkt, dass man das Erbe nicht antritt. Also weder Aktiven erhält, noch Passiven begleichen muss. Dies muss der Behörde innerhalb von drei Monaten nach Kenntnis vom Tod bekannt gemacht werden.

Ein wichtiges Detail darf allerdings nicht vergessen werden: Nehmen wir an, der Erblasser sei überschuldet verstorben. Die Erben werden wohl alle ausschlagen und die Erbschaft wird sodann liquidiert. Haben aber bestimmte Person innert der letzten 5 Jahre vor dem Tod des Erblassers bspw. Vermögenswerte erhalten, so können Gläubiger des Erblassers auch auf die Erben greifen. Dies ist notwendig, da andernfalls wohl die Mehrzahl der Personen hinkünftig völlig überschuldet sterben und kurz zuvor ihre Kinder mit den aktiven Werten bedacht haben.

Vor der Ausschlagung, die grundsätzlich problemlos ohne Anwalt durchgeführt werden kann, ist ein Beratungsgespräch mit einem Anwalt dringend anzuraten, da dies eine Entscheidung von grosser Tragweite sein kann und gut überlegt sein will.

Der Erbverzicht in der Schweiz

Der Nachlass besteht bekanntlich nicht nur aus den positiven Vermögenswerten, sondern umfasst eben auch die Schulden. Unter anderem aus diesem Grund besteht für den oder die Erben keine Pflicht, das Erbe auch anzunehmen. Man kann hier zu zwei unterschiedlichen Zeitpunkten auf das Erbe verzichten: Lebt der Erblasser noch, kann man mittels Erbverzichtsvertrages auf das Erbe verzichten, bzw. im Erbfall das Erbe ausschlagen.

Die Wirkung bei einem Erbverzicht ist relativ simpel: Diese Person existiert im Erbverfahren nicht und wird daher bei keiner Berechnung oder Aufteilung berücksichtigt.

Da ein Erbverzichtsvertrag durchaus heikel sein kann, ist es sehr empfehlenswert, auf die Unterstützung und Beratung eines Anwaltes zurückzugreifen. Es geht vor allem auch darum zu identifizieren, welches rechtliche Instrument für die Erreichung eines Ziels am besten geeignet ist. Wir unterstützen Sie gerne bei Ihrem Anliegen!

Erbstreitigkeiten – Ihr Anwalt für Erbrecht in Zürich

Probleme bei der Einigung im Erbfall

Es ist völlig klar, dass sich vor allem mehrere Erben, die vielleicht keinen engen Kontakt mehr pflegen, im Falle einer Erbschaft nicht über alle Punkte gleich einig sind. Denken Sie nur daran, dass ein wertvoller Oldtimer von zwei Erben beansprucht wird. Oder dass die Echtheit eines Testaments bestritten, oder der wahre Wille in Zweifel gezogen wird. Es können sich hier ganz vielfältige Problemstellungen ergeben, die man lösen muss.

Das Gesetz sieht verschiedene Klagen vor, mit denen man sich in bestimmten Fällen zur Wehr setzen kann. Klassischerweise denkt man hier an eine Ungültigkeitsklage gemäss Art. 519 ZGB, wenn bspw. die Echtheit eines Testaments bestritten wird. Daneben gibt es die Herabsetzungsklage nach Art. 522 ZGB, wenn man bspw. behauptet, in einem Pflichtteil verletzt zu sein, oder aber auch die Einsetzung eines Erbenvertreters nach Art. 602 Abs. 3 ZGB. In manchen Fällen, wenn etwa angenommen werden muss, dass die Schulden höher als das Vermögen sind, oder aus anderen Gründen kein Interesse an der Erbschaft besteht, kann man innert 3 Monaten ab Kenntnis vom Tod bzw. Erhalt einer entsprechenden Mitteilung das Erbe ausschlagen. Man haftet danach für nichts mehr, erhält aber auch keinen allfälligen Überschuss.

Ein Tipp aus der Praxis von Ihrem Anwalt für Erbrecht: Die Erbausschlagung ist der letzte Aussweg. Bei Unsicherheiten über die tatsächlichen Schulden oder dergleichen kann auf Antrag bei der Behörde auch ein öffentliches Inventar verlangt werden, was in Art. 580 ZGB geregelt ist. Die Behörde fordert sodann alle Gläubiger und Schuldner auf, ihre entsprechenden Forderungen anzumelden. Nach Abschluss des Inventars hat man eine Liste, wo man unter dem Stricht sieht, ob ein plus oder ein minus herauskommt. In der Folge kann man das Erbe immer noch ausschlagen, oder eben auf Basis des Inventars innert 30 Tagen annehmen. Man haftet sodann nur mehr für das, was in diesem Inventar auch aufscheint. Gerne unterstützt Sie unser Anwalt für Erbrecht. Gerne unterstützt Sie Ihr Anwalt für Erbrecht.

Infos zur Erbschaftsanfechtung

Prozessführung von Ihrem Anwalt im Erbrecht: Teilungsklagen, Ausgleichungsklagen, Herabsetzungsklagen, Ungültigkeitsklagen

Beim Nachlass sollte man nicht leichtfertig davon ausgehen, dass ohnedies «alles klar» sei und sich alle einig sind. Gerade wenn mehrere Personen involviert sind und es mitunter um grössere Beträge oder Dinge von ideellem Wert geht, kommt es leicht zum Streit. Es lohnt daher, sich einmal gründlich Gedanken darüber zu machen, wie das Erbe verteilt werden soll. Klagen und Streitigkeiten kosten Zeit, Geld und Nerven und sind sehr ärgerlich, wenn sie leicht hätten vermieden werden können.

Wir sind eine Advokatur mit Fokus auf Erbrecht. Unsere Rechtsanwälte im Erbrecht in Zürich beraten und vertreten Sie in allen erbrechtlichen Fragen. Wir unterstützen Sie bei Erbstreitigkeiten, beispielsweise dabei, ein Testament anzufechten oder Ihren Pflichtteil durchzusetzen. Haben Sie Fragen zur Ausgestaltung von Testamenten, Erbverträgen, Erbvorbezügen oder Schenkungen? Suchen einen Experten für Erbrecht in Zürich? Wir bieten professionelle Unterstützung in allen erbrechtlichen Angelegenheiten.

Streitigkeiten werden daher am besten schon dadurch vermieden, dass es bspw. Einen klaren letzten Willen gibt oder die heiklen punkte bereits zu Lebzeiten entsprechend geregelt wurden. Wenn der Streitwert unter 100’000.00 CHF beträgt findet vor dem Prozess am Bezirksgericht noch ein Termin bei einem Friedensrichter statt.

Wie kann ein Rechtsanwalt helfen Streit unter den Erben zu vermeiden?

Einerseits kann ein Anwalt bei der Errichtung eines Testaments behilflich sein und dafür sorgen, dass dieses formell gültig und inhaltlich sauber und präzise zustande kommt. Dies ist meist die beste Option, um Streitigkeiten unter den Erben schon von Vornherein nach Möglichkeit zu vermeiden. Auf der anderen Seite ist der anwaltliche Rat genau dann auch nützlich, wenn es schon zu Streitigkeiten kommt und gewisse Ansprüche angezweifelt oder anders dargestellt werden. Es lohnt, sich einen Rechtsbeistand zu nehmen, um vollends über die eigenen Ansprüche informiert zu sein und notfalls auch klagsweise seinen Anteil zu erhalten.

Was ist eine Ungültigkeitsklage?

Wenn eine letztwillige Verfügung existiert, hat ein Erbe ein Jahr ab Kenntnis von diesem Dokument Zeit, mittels einer Ungültigkeitsklage das Dokument durch ein Gericht als ungültig erklären zu lassen. Hat der Kläger mit der Klage Erfolg, so kommt dann die gesetzliche Erbfolge zur Anwendung.

Was ist eine Herabsetzungsklage?

Diese Klage kommt dann zum Einsatz, wenn ein Erbe behauptet, in seinem Pflichtteil verletzt worden zu sein. Dies kann bspw. Die Ursache in einem Testament haben, welches auf Pflichtteile keine Rücksicht genommen hat, oder aber auch durch grosse Erbvorbezüge. Der Kläger wendet sich mit der Klage dabei gegen jene Person(en), die unrechtmässig zu viel vom Erbe erhalten haben. Beim Erfolg der Klage werden die Anteile der anderen Personen soweit reduziert, dass der Pflichtteil in voller Höhe ausbezahlt werden kann.

Kann man ein Testament anfechten?

Infos aus erster Hand von Ihrem Anwalt für Erbrecht: Ein Testament kann durch jeden Erben angefochten werden, wenn dieser beim Erfolg der Anfechtung besser stünde als zuvor. Diese Klage kann aus unterschiedlichen Gründen eingebracht werden. Lassen Sie sich am besten von einem erfahrenen Anwalt beraten und unterstützen.

Ein Erbrechtsanwalt kann Sie bei dem gesamten Prozess der Anfechtung eines Testaments unterstützen. Dabei kann ein Gericht gebeten werden festzustellen, ob das Testament bspw. formell gültig zustande gekommen ist, ob der Inhalt rechtlich in Ordnung ist und vieles mehr. Gerne unterstützt Sie Ihr Anwalt für Erbrecht.

Was ist eine Erbschaftsklage?

Diese Klage hat ganz grundsätzlich den Zweck, das Anrecht auf das Erbe feststellen zu lassen. Nehmen wir an, dass eine Person aus der zweiten Parentel geerbt hat (bspw. Die Eltern des Erblassers), und sich dann ein Kind des Erblassers meldet. Dieses würde vor den Eltern erben und hat daher einen besseren Titel. Diese Klage kann innerhalb von einem Jahr ab Kenntnis des vermeintlichen Erbanspruches geltend gemacht werden.

Was ist die Teilungsklage?

Die Teilungsklage dient dazu, dass ein Erbe seinen Teil der Erbmasse erhält. Dieses Recht kann jederzeit geltend gemacht werden und unterliegt keiner Verjährungsfrist.

Was ist eine Beschwerde im Erbrecht?

Infos aus erster Hand von Ihrem Anwalt für Erbrecht: In vielen Fällen übernimmt ein Willensvollstrecker die Verwaltung und Abwicklung des Nachlasses. Dieser trifft naturgemäss viele Entscheidungen, die mitunter einem Erben nicht genehm sein können. Wenn er zudem einen rechtlichen Grund vorbringen kann, so mag eine Beschwerde gegen einen Akt des Willensvollstreckers Aussicht auf Erfolg haben. Gerne unterstützt Sie Ihr Anwalt für Erbrecht.

+41 43 545 01 50

Hier finden Sie Ihren Anwalt für Erbrecht in Zürich – Routenplaner

Route

Dein Standort:

Anwaltskanzlei Zuerich

Dufourstrasse 165
Zürich
Telefon: +41435450150
E-Mail: info@wittib-law.ch

Öffnungszeiten und telefonische Erreichbarkeit Ihrer Advokatur für Erbrecht in Zürich

Montag8:00 AM - 5:00 PM
Dienstag8:00 AM - 5:00 PM
Mittwoch8:00 AM - 5:00 PM
Donnerstag8:00 AM - 5:00 PM
Freitag8:00 AM - 5:00 PM
SamstagGeschlossen
SonntagGeschlossen

ALS ANWÄLTIN & EXPERTIN FÜR INTERNATIONALES PRIVATRECHT AUF KABELEINS

Achtung Abzocke gehört zu den erfolgreichsten Sendungen auf Kabeleins. Der beliebte TV-Moderator Peter Giesel lässt sich umfassend von Stanislava Wittibschlager beraten.

TV-Moderator Peter Giesel stellt Stanislava Wittibschlager Fragen zum Schweizer Insolvenzrecht.

Weitere Infos

Kaufvertrag und Schenkung

Ihr Anwalt für den Kaufvertrag oder die Schenkung

Unsere spezialisierten Rechtsanwälte für Kaufrecht und Schenkungen beraten Sie bei allen Angelegenheiten in diesem Bereich und erstellen bei Bedarf gerne die entsprechenden Dokumente. Wir prüfen aber genauso gerne bereits bestehende Verträge, wenn Sie bspw. Unklarheiten entdecken oder bestimmte Regelungen eines Vertrages bekämpfen wollen. Ihr Anwalt hilft bei Schenkung/Kaufvertrag.

Kanzleiinhaberin / Rechtsanwältin Schweiz/Deutschland

Ihre Anwältin

Scheidungsanwältin und Inhaberin der Anwaltskanzlei

Ich und mein Team vertreten Privatpersonen im Arbeits-, Erbrecht, Scheidungsrecht und Familienrecht sowie bei der Vorsorge- und Nachlassplanung.

Unternehmen unterstützen wir im Unternehmens- und Firmenrecht, der Unternehmensnachfolge, im Bau-, Gesellschaftsrecht, Immobilien-, IT-, Marken-, Haftpflicht- & Versicherungsrecht, Vertrags- & Wirtschaftsrecht

+41 43 545 01 50

Schenkungs- und Kaufvertragsrecht

Bei Schenkungen ist es oftmals nicht unklug, wenn man darüber einen Vertrag abschliesst, gerade wenn es um Dinge von höherem Wert geht. Unsere spezialisierten Anwälte unterstützen Sie gerne bei der Erstellung eines Schenkungsvertrages. Ihr Anwalt hilft bei Schenkung/Kaufvertrag.

Kauf- und Schenkungsverträge können im Detail oft sehr kompliziert sein, weshalb unsere Experten Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite stehen, und notfalls Ihre Rechte auch vor Gericht durchsetzen.

Anwalt für kaufrechtliche Belange

Der Kaufvertrag ist vermutlich einer der gängigsten Verträge, die jedem Menschen beinahe täglich unterkommen. Oftmals ist man sich dessen gar nicht so bewusst. Es ist das natürlichste der Welt, dass eine Person ein Produkt oder eine Sache für einen bestimmten Preis anbietet, den der Käufer in der Folge entrichtet. Bei Geschäften des alltäglichen Lebens, wie etwa beim Lebensmitteleinkauf oder dem Kauf einer Hose, ist es nicht notwendig, den Kaufvertrag genau zu überprüfen. In Fällen, wo es aber um grössere Dinge, und demzufolge meist auch um höhere Beträge geht, empfiehlt es doch, beim Kaufvertrag etwas genauer hinzusehen. Dabei ist die Unterstützung eines Anwalts und Experten für Schenkungs- und Kaufvertragsrecht von entscheidender Bedeutung, um die optimale Lösung zu erzielen.

Wie ist bspw. geregelt, was bei Mangelhaftigkeit der Kaufsache passiert? Wer muss die Kaufsache liefern? All diese Fragen können Sie gerne mit einem unserer spezialisierten Anwälte erörtern, um nach Abschluss des Vertrages unnötige Probleme zu vermeiden. Sollte es nicht möglich sein, eine aussergerichtliche Einigung zu erzielen, vertreten wir Ihre Interessen auch gerne vor Gericht. Suchen Sie einen erfahrenen Anwalt für Prozessrecht? Wir sind für Sie da!

Anwalt Schenkung/Kaufvertrag.
Haben Sie Fragen zum Kaufvertrag oder zu einer Schenkung?

Ihre anwaltliche Beratung bei Schenkungen im Grossraum Zürich

Die Schenkung zeichnet sich dadurch, bspw. im Unterschied zu einem Kaufvertrag, aus, dass hier nur eine Seite eine Leistung erbringt. Der Schenkende gibt bspw. seinen Oldtimer an seinen Enkel ab. Dieser muss dafür nichts bezahlen. Hier entstehen im ersten Schritt einmal keine Probleme.

Das Schenkungsrecht ist oftmals aber eng mit dem Erbrecht verwoben, da Personen schon zu Lebzeiten Ihr Erbe bspw. verteilen wollen. Hier kann es im Detail recht schnell komplex werden, weshalb es ratsam ist, sich vorab mit einem spezialisierten Anwalt zu beraten. Sollte bereits ein Streitfall vorliegen, so vertreten wir Sie gerne und unterstützen Sie bei der Durchsetzung Ihrer Interessen.

Wesentliche Aspekte zum Schenkungsvertrag in der Schweiz

Unsere Anwälte klären Sie in einem Beratungsgespräch über die wesentlichen Aspekte und die Zulässigkeit des Schenkungsvertrags in der Schweiz auf. Das Schenkungsversprechen beinhaltet das Versprechen des Schenkers, eine kostenlose Zuwendung oder eben rechtlich gesprochen eine Schenkung auszurichten.

Grundsätzlich kann alles verschenkt werden. Dazu gehören sowohl Immobilien als auch bewegliche Sachen, wie zum Beispiel eine wertvolle Uhr. Die kostenfreie Übergabe wird als Schenkung bezeichnet. Gerne berät Sie Ihr Anwalt rund um den Kaufvertrag bzw. die Schenkung.Wird die Sache (Handschenkung) nicht gleich mit dem Versprechen übergeben, ist in der Schweiz ein schriftlicher Schenkungsvertrag zwingend notwendig. Der Schenkungsvertrag ist ein einseitig verpflichtenden Schuldvertrag. Der Schenker wendet dem Beschenkten eine Sache, Leistung, Forderung oder einen Schulderlass unentgeltlich zu.

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Hier finden Sie Ihren Anwalt für den Kaufvertrag und die Schenkung in Zürich – Routenplaner

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Zürich
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E-Mail: info@wittib-law.ch

Öffnungszeiten und telefonische Erreichbarkeit Ihrer Advokatur für Vertragsrecht / Schenkungsrecht in Zürich

Montag8:00 AM - 5:00 PM
Dienstag8:00 AM - 5:00 PM
Mittwoch8:00 AM - 5:00 PM
Donnerstag8:00 AM - 5:00 PM
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ALS ANWÄLTIN & EXPERTIN FÜR INTERNATIONALES PRIVATRECHT AUF KABELEINS

Achtung Abzocke gehört zu den erfolgreichsten Sendungen auf Kabeleins. Der beliebte TV-Moderator Peter Giesel lässt sich umfassend von Stanislava Wittibschlager beraten.

TV-Moderator Peter Giesel stellt Stanislava Wittibschlager Fragen zum Schweizer Insolvenzrecht.

Weitere Infos

Haftpflichtrecht und Versicherungsrecht

Hatten Sie einen Unfall? Ist bei einer Operation etwas schief gelaufen? Wurde Ihr Rentenanspruch gekürzt? Hält Ihre Pensionskasse Ihr Altersguthaben zurück? Möchten Sie einen Schadensersatz- oder eine Versicherungsleistung durchsetzen? Suchen Sie einen Anwalt Haftpflichtrecht Versicherungsrecht? Unsere Rechtsanwälte sind Experten im Haftpflicht- und Versicherungsrecht. Unser Anwalt für Haftpflichtrecht und Versicherungsrecht verhilft Ihnen zu Ihrem Recht. Wir setzen uns für Sie gegen Ihre Versicherung zur Wehr!

Kanzleiinhaberin / Rechtsanwältin Schweiz/Deutschland

Ihre Anwältin

Scheidungsanwältin und Inhaberin der Anwaltskanzlei

Ich und mein Team vertreten Privatpersonen im Arbeits-, Erbrecht, Scheidungsrecht und Familienrecht sowie bei der Vorsorge- und Nachlassplanung.

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Ein spezialisierter Anwalt vertritt Sie in allen Versicherungs- und Haftpflichtfragen

Dieses Rechtsgebiet umfasst viele verschiedene Konstellationen und Bereiche, wie etwa Unstimmigkeiten zwischen dem Versicherungsträger und dem Versicherungsnehmer, aber auch Konflikte, die zwischen zwei Personen im Nachgang bspw. eines Verkehrsunfalles entstehen können.

Experte für Schadenersatzansprüche

Für das Haftpflicht typisch sind Konstellationen, wo (wechselseitig) Schadenersatzansprüche entstehen können. Es ist daher klug, sich mit einem spezialisierten Anwalt die Situation genau anzusehen, und sich dann für weitere Schritte beraten zu lassen. Wir sind dabei bei allen Fragen der Vertragshaftung, bei Sachschäden, Tierhalterhaftung, Werkeigentümerhaftung und Geschäftsherrenhaftung ebenso, wie bei vertraglichen und ausservertraglichen haftpflichtsrechtlichen Fragen jederzeit für Sie erreichbar und unterstützen und beraten Sie gerne unverbindlich, oder vertreten Ihre Interessen in der Folge auch vor Gericht. Dabei ist die Unterstützung eines Anwalts für Haftpflicht- und Versicherungsrecht von entscheidender Bedeutung, um die optimale Lösung zu erzielen.

Anwalt Haftpflichtrecht Versicherungsrecht
Gerne unterstützen wir Sie bei Fragen zum Haftpflicht und Versicherungsrecht

Ihre juristische Beratung im Haftpflichtrecht von Ihrem Anwalt für Haftpflichtrecht und Versicherungsrecht

Das Versicherungsrecht ist eine komplexe Materie, weshalb eine juristische Beratung nur von Vorteil sein kann, wenn man bspw. an Ansprüche aus der beruflichen Vorsorge oder das Sozialversicherungsrecht denkt. 

Ein heikles Feld im Haftpflichtrecht betrifft Spitäler, Ärzte oder Produzenten von Medikamenten. Es passiert nicht selten, dass hier zwischen Patient/Konsument und behandelndem Arzt/Spital Ansprüche geltend gemacht werden. Die geschädigte Person muss einen wie auch immer gearteten Ersatz in der Höhe erhalten, so dass sie wie vor einem Behandlungsfehler/Unfall etc. gestellt ist.

Eine fundierte und sachkundige Beratung erfahrener Anwälte in diesem Bereich ist daher ein ganz wichtiger Baustein, um eine unangenehme Situation bestmöglich lösen und abwickeln zu können. Gerade Behandlungsfehler oder Unfälle können vor allem auch finanziell sehr hohe Forderungen auslösen, da der Schutz der geschädigten Person sehr weit ausgelegt wird.

Wissenswertes zum Schadenersatz und der Genugtuung vom Anwalt für Haftpflichtrecht & Versicherungsrecht

Stellen Sie sich vor, es hat jemand einen Unfall gehabt, oder eine schlechte ärztliche Behandlung erleiden müssen, durch die dauerhafte Schäden wie etwa körperliche Beeinträchtigung und Schmerzen, vielleicht psychische Erkrankungen etc. hervorgerufen wurden. Das Gesetz sieht in solchen Fällen vor, dass die geschädigte Person einen Anspruch auf finanziellen Ausgleich in Form der Genugtuung hat. Zudem kann auch ein Anspruch auf Schmerzensgeld bestehen, wenn eine irgendwie geartete Beeinträchtigung beim Geschädigten aufgrund eines Schadens eingetreten ist. Im Detail sind solche Konstellationen oft schwierig, da die beiden beteiligten Parteien nachvollziehbarer Weise andere Interessen verfolgen. Es ist daher sehr zu empfehlen, sich von einem erfahrenen und spezialisierten Anwalt in diesem Bereich beraten und unterstützen zu lassen.

Neben den bereits geschilderten Konstellationen können ähnliche Probleme aber auch bei Krankentagegeldversicherungen, jeglichen Autoversicherungen, Lebensversicherungen, Unfallversicherungen oder Zusatzversicherungen auftreten. Lassen Sie sich fachkundig beraten, um rechtlich auf der sicheren Seite zu sein.

Schadenersatz und Schmerzensgeld bei Körperverletzung in der Schweiz

Wer einen Schaden erleidet, hat Anspruch auf Ersatz. Diese allgemeine Regel ist bekannt und leuchtet ein. In manchen Fällen dehnt sich der Anspruch auch auf andere Personen aus, wenn es dafür eine Rechtfertigung gibt. Dabei ist wichtig zu betonen, dass es hier dann nicht mehr um einen Ersatz im eigentlichen Sinne geht, sondern um eine Anerkennung des erlittenen immateriellen Schadens, der etwa in Leid, Trauer oder Schmerzen bestehen kann. Neben dem Schadenersatz kann bspw. Bei unverschuldeten Unfällen oder Verletzungen ein Anspruch auf Genugtuung (Schmerzensgeld) bestehen, die eine Art Wiedergutmachung darstellen soll

Anwaltliche Beratung und Vertretung im Versicherungsrecht in der Region Zürich

Im Versicherungsrecht stehen sich regelmässige eine Person, die eine Leistung möchte, und die Versicherung, die diese bezahlen soll, gegenüber. Es ist sofort klar, dass es hier unter Umständen unterschiedliche Interessenlagen gibt. Wenn auch auf den ersten Blick ein Anspruch sonnenklar erscheint, so muss dieser oftmals detailliert und fundiert nachgewiesen und dargestellt werden. Unsere Experten auf dem Gebiet des Versicherungsrechts haben jahrelange Erfahrung und unterstützen, beraten und vertreten Sie gerne bei Ihrem Anliegen. Sie können ganz einfach einen Beratungstermin bei uns in der Kanzlei vereinbaren, bei welchem wir Ihre Situation gemeinsam analysieren und besprechen, sowie gleich weitere Schritte, sollten diese notwendig sein, vereinbaren können.

Ihr Rechtsanwalt für AHV und Invalidenversicherung

Wie Sie wissen, gibt es in der Schweiz das sogenannte Drei-Säulen-Modell, wovon die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) und die Invalidenversicherung (IV) die erste Säule des Systems bilden. Jede Person, welche in der Schweiz dauerhaft arbeitet oder wohnt, ist automatisch in der AHV versichert. Es können in Zusammenhang mit diesen Pflichtversicherungen Fragen zu den Themen Aufschub der Rente oder umgekehrt die Frühpensionierung, aber auch in Einzelfällen zu Abgrenzungsfragen auftreten. Oft ist nicht eindeutig feststellbar, ob etwas in die AHV fällt oder nicht. Denken Sie bspw. an Depression oder Traumata. Sollten Sie ein Anliegen in Bezug auf AHV oder Invalidenversicherung oder andere Ergänzungsleistungen haben, zögern Sie bitte nicht, einen unserer spezialisierten Anwälte zu kontaktieren. Wir beraten und unterstützen Sie gerne, sodass Sie zu Ihrem Recht kommen.

Das Arbeitslosenversicherungsrecht

In der Schweiz ist das SECO, Staatssekretariat für Wirtschaft, die Arbeitsmarktbehörde, die gemeinsam mit den Kantonen, regionalen Arbeitsvermittlungszentren, sowie der Arbeitslosenkasse selbst dafür verantwortlich zeichnet, die Arbeitslosigkeit so niedrig als möglich zu halten und Menschen wieder in Beschäftigung zu bringen und sie in Beschäftigung zu halten.

Die Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzenentschädigung

Die Arbeitslosenversicherung kommt für Lohnverluste aufgrund eines Arbeitsausfalles oder bei Arbeitslosigkeit auf. Die Insolvenzentschädigung dient als Absicherung für Arbeitnehmer, wenn die Arbeitgeberin zahlungsunfähig geworden ist. Sie ersetzt die letzten vier Monatslöhne des Arbeitsverhältnisses gemäss Art. 52 AVlG. Dabei müssen Sie das folgende Verfahren einhalten: Im Zeitpunkt der Konkurseröffnung müssen offene Lohnforderungen vorliegen, die Sie geltend machen wollen. Sie müssen dabei Ihre Arbeitgeberin schriftlich annahmen, und wenn dies erfolglos geblieben ist, über das Betreibungs- bzw. Konkursamt Ihren Anspruch geltend machen. Letztlich muss zudem das Formular «Antrag auf Insolvenzentschädigung» innert 60 Tagen ab Veröffentlichung des Konkurs im Schweizerischen Handelsamtsblattes eingereicht werden, um den Anspruch wirksam durchsetzen zu können.

Was passiert, wenn man selbst kündigt?

Ihr Anwalt Haftpflichtrecht Versicherungsrecht: Hierbei kommt es auf die Gründe darauf an, weshalb die Kündigung erfolgt ist. Ist diese schuldhaft erfolgt, so kann dies Konsequenzen für die Anspruchsberechtigung gegenüber der Arbeitslosenkasse haben. Im schwersten Fall, also einer Kündigung ohne entschuldbaren Grund, kann der Anspruch für bis zu 60 Tage eingefroren werden.

Die Arbeitslosenversicherung im Ausland

Prinzipiell greift die Arbeitslosenversicherung nach einer Rückkehr von einem Auslandsaufenthalt, der länger als ein Jahr angedauert hat, auch wieder in der Schweiz. Voraussetzung dafür ist für niedergelassene Ausländer wie für Schweizer Bürger gleichermassen, dass sie im Ausland einer beitragspflichtigen Beschäftigung nachgegangen sind und diesen Nachweis auch erbringen können. Liegen diese Voraussetzungen vor, so ist diese Person für den Zeitraum von einem Jahr nach der Rückkehr von der Erfüllung von Beitragszeiten für den Bezug von Arbeitslosenversicherungsleistungen befreit. Für Personen aus Drittstaaten, also weder Staatsbürger der EU noch der EFTA, bestimmt der Bundesrat, unter welchen Bedingungen die Befreiung von der Erfüllung von Beitragszeiten erfolgen kann. Siehe hier zu das AVlG, im Speziellen Art. 13 und Art. 14 Abs. 3. AVlG. Holen Sie sich Rat bei unserem Anwalt für Haftpflichtrecht und Versicherungsrecht!

Was versteht man unter der beruflichen Vorsorge (BV)?

Ihr Anwalt Haftpflichtrecht Versicherungsrecht: Die erste und die zweite Säule kommt allen Arbeitnehmern zugute, welche versichert sind und mehr als 21330 Franken verdienen (Stand 2020). Das Ziel ist, mit diesen beiden Säulen ein Renteneinkommen von etwa 60% des Letztgehalts zu erreichen. Diese Versicherung ist vorgeschrieben und startet mit dem Arbeitsbeginn (jedoch frühestens ab 17). Bis zum Alter von 24 Jahren dienen die bezahlten Beiträge allerdings nur dazu, das Risiko von Tod und Invalidität abzusichern. Danach wird bis zum Eintritt in die Pension für die Rente im Alter gespart. Der Arbeitgeber ist verpflichtet, sich einer Vorsorgeeinrichtung anzuschliessen oder selbst eine zu errichten. 

Was passiert mit der Arbeitslosenversicherung, wenn man selbst kündigt? Hierbei kommt es auf die Gründe darauf an, weshalb die Kündigung erfolgt ist. Ist diese schuldhaft erfolgt, so kann dies Konsequenzen für die Anspruchsberechtigung gegenüber der Arbeitslosenkasse haben. Im schwersten Fall, also einer Kündigung ohne entschuldbaren Grund, kann der Anspruch für bis zu 60 Tage eingefroren werden.

Anwaltliche Unterstützung vom Anwalt für Haftpflichtrecht & Versicherungsrechtbei Sach- und Vermögensschäden

Man kann in der Schweiz nicht nur natürliche Personen, also Menschen, gegen alles Mögliche versichern. Vielmehr ist es auch möglich (und durchaus gängig), Sachen (Gegenstände, Wertsachen, etc.) zu versichern. Darüber hinaus kennen Sie bestimmt auch so genannte Reiserücktrittsversicherungen oder Diebstahlversicherungen. Nur eine spezialisierter Anwalt für Haftpflichtrecht und Versicherungsrecht kann Ihre Interessen optimal vertreten.

Als generelle Bemerkung kann man festhalten, dass es oftmals auf die Beweislast darauf ankommt, wie leicht ein Anspruch durchsetzbar ist. In vielen Fällen ist es sogar so, dass die Versicherung beweisen muss, dass der Umstand, weshalb sie zahlungspflichtig wäre, eben genau nicht eingetreten ist. Für all diese Feinheiten und Details lohnt es sich, einen anwaltlichen Rat bei einem spezialisierten Anwalt Haftpflichtrecht Versicherungsrecht in Anspruch zu nehmen, um nicht auf allfällig zustehende Leistungen verzichten zu müssen. Ihr Anwalt Haftpflichtrecht Versicherungsrecht ist für Sie da!

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Anwalt Sorgerecht

Suchen Sie einen Anwalt und Experten für das Sorgerecht?

Als Anwalt für’s Sorgerecht und Familienrecht in Zürich unterstütze ich Sie gerne bei allen Fragen bezügliche der elterlichen Sorge. Beim Streit um die Kinder und bei Fragen zum Sorgerecht, Obhut, Besuchsregelungen oder um den Kindesunterhalt ist die frühzeitigen Konsultation in einer spezialisierten Anwaltskanzlei wesentlich.

Kanzleiinhaberin / Rechtsanwältin Schweiz/Deutschland

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Scheidungsanwältin und Inhaberin der Anwaltskanzlei

Ich und mein Team vertreten Privatpersonen im Arbeits-, Erbrecht, Scheidungsrecht und Familienrecht sowie bei der Vorsorge- und Nachlassplanung.

Unternehmen unterstützen wir im Unternehmens- und Firmenrecht, der Unternehmensnachfolge, im Bau-, Gesellschaftsrecht, Immobilien-, IT-, Marken-, Haftpflicht- & Versicherungsrecht, Vertrags- & Wirtschaftsrecht

Elterliche Sorge und Obhut

In der Schweiz unterscheidet man zwischen der Sorge und der Obhut. Im Falle einer Scheidung ist das Sorgerecht für die gemeinsamen Kinder oftmals einer der grössten Streitpunkte. Wichtig ist zu wissen, dass in erster Linie die Eltern selbst eine Regelung treffen können und auch durchaus sollen. Dies kann bspw. auch in einem Vertrag geregelt werden. Wenn sich die Eltern nicht einig werden können, so muss ein Gericht darüber befinden, welches sich massgeblich am Kindeswohl orientiert.

Wie wird das Sorgerecht bei einer Scheidung geregelt?

Wenn Sie eine Scheidungsabsicht und gemeinsame Kinder haben, so stellt sich die heikle Frage, wer für die künftige Erziehung in erster Linie zuständig sein soll. Es besteht zu jedem Zeitpunkt die Möglichkeit, zwischen den Ehepartnern eine Lösung zu erzielen. Sollte dies nicht möglich sein, wird das Familiengericht tätig, um anstelle der Eltern die Frage des Sorgerechts zu entscheiden. In diesem Fall ist es dringend anzuraten, sich anwaltlichen Beistand zu nehmen, da dieses Thema geradezu prädestiniert für Streitigkeiten, leider oftmals auf Kosten der Kinder, ist. Gelingt es als erste Möglichkeit nicht, eine aussergerichtliche Einigung zu erzielen, so muss mithilfe des Gerichts eine für alle Parteien akzeptable Lösung gefunden werden. Dabei ist die Unterstützung eines Anwalts für Sorgerecht von entscheidender Bedeutung, um die optimale Lösung zu erzielen.

Wir, als spezialisierte Anwälte im Familienrecht, unterstützen Sie bei allen Fragen, die mit dem Sorgerecht zusammenhängen, weisen Sie auf die zu beachtenden Punkte hin und vertreten Ihre Interessen vor Gericht. Denn im Sorgerecht gibt es nicht nur die eine Lösung, sondern es gilt, was meist gilt: Für individuelle Bedürfnisse können passgenaue Lösungen gefunden werden.

Gerne unterstützen unsere Anwälte Sie bei allen Fragen rund um das Kindesrecht. Ein Anwalt für Kindesschutz kann helfen!

+41 43 545 01 50

Wie wird das Sorgerecht geregelt? Ihr Anwalt zum Sorgerecht in der Schweiz

Anwalt für das Sorgerecht: Das Kindeswohl soll und muss immer an erster Stelle stehen. Das Gericht entscheidet letztlich über einen Vorschlag der Eltern, oder in Ermangelung einer Einigung über die Umstände an sich. Für das Gericht steht das Kindeswohl an oberster Stelle und bildet die Richtschnur für die Entscheidung.

Elterliche Sorge

Jedes Kind steht bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres unter der Sorge seiner Eltern. Vom Sorgerecht, welches in der Schweiz auch geschiedene Ehepaare weiter für Ihre Kinder behalten, ist die Obhut zu unterscheiden. Die Obhut bedeutet, bei wem das Kind hauptsächlich wohnt und von wem es mehrheitlich betreut wird.

Im Falle einer Scheidung können die Ehepartner eine eigene Regelung treffen, wie sie mit der Obhut der gemeinsamen Kinder verfahren möchten. Hier kann insbesondere geregelt werden, wer wann die Kinder sieht, mit ihnen in den Urlaub fahren darf etc.

In Ermangelung einer Einigung der Parteien kann auch das Gericht subsidiär eine Regelung treffen. Die Sorge wird üblicherweise beiden Eltern zugesprochen. Ausnahmen gibt es aber natürlich für Fälle, wo das Kindeswohl arg gefährdet ist. In solchen drastischen Fällen sagt auch das Bundesgericht, dass die alleinige Sorge eines Elternteils gerechtfertigt sein kann.

Die Sorge umfasst sozusagen die grösseren Entscheidungen das Kind betreffend. Man unterscheidet hier zwischen der Personensorge, also die Wahl des Wohnortes, alle Belange die die Gesundheit, das Fortkommen, die Ausbildung etc. des Kindes betreffen, und der Vermögenssorge, die bspw. das Taschengeld, die Verwaltung von Erbschaften etc. umfasst.

Sind Sie sich in Ihrem Fall nicht sicher, welches Vorgehen am besten ist, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Wir haben jahrelange Erfahrung in diesem Bereich und beraten und unterstützen Sie bestmöglich auf Ihrem Weg!

Anwalt Sorgerecht
Ihr Scheidungsanwalt in Zürich beantwortet Ihre Fragen zum Sorgerecht!

Ihr Anwalt zum gemeinsamen Sorgerecht

Während aufrechter Ehe teilen sich beide Partner in der Regel das Sorgerecht für gemeinsame Kinder. Dies ist auch nach einer Scheidung üblich, da das Sorgerecht die grossen und wichtigen Fragen des Kindes betrifft, während die Obhut bedeutet, wo das Kind hauptsächlich lebt und wer es mehrheitlich betreut. Da das gemeinsame Sorgerecht die Regel ist, gilt es auch nach einer Scheidung, bei grossen Fragen, wie etwa dem Aufenthaltsort des Kindes oder die Frage nach einer Religion oder spezifischen Schulbildung, Konsens zwischen den beiden Partnern herzustellen.

Die Idee des Gesetzgebers ist, dass sich die Eltern selbst einig werden und eine für sie tragfähige Lösung finden. Nur für den Fall, dass das nicht möglich ist, schaltet sich das Scheidungsgericht ein und bestimmt als ultima ratio eine Regelung. Man muss beachten, dass für das Gericht einzig das Kindeswohl Massstab der Prüfung ist, während die Eltern durchaus auch bei der Regelung auf ihre eigenen Bedürfnisse und Notwendigkeiten Rücksicht nehmen können und sollen. Es ist daher stets zu empfehlen, solange es irgend möglich ist, eine aussergerichtliche Einigung zu erzielen, welche der gerichtlichen Prüfung standhält.

Ihr Anwalt zum alleinigen Sorgerecht

Anwalt für das Sorgerecht: In der Schweiz ist auch nach einer Scheidung die gemeinsame Sorge die Regel. Die alleinige Sorge stellt daher eine Ausnahme dar, welche nur dann in Betracht kommen, wenn schwerwiegende Gründe als deren Rechtfertigung vorliegen. Die alleinige Sorge muss gerichtlich beantragt werden, und es müssen alle den Antrag rechtfertigenden Gründe dargelegt und belegt werden. Wichtige Gründe, welche die alleinige Sorge rechtfertigen können, müssen stets geeignet sein, das Kindeswohl schwer zu beeinträchtigen oder zu gefährden. Dazu zählen sexueller Missbrauch, schwere Drogen- oder Alkoholabhängigkeit, Haftstrafen, Gewaltausbrüche, vermögensschädigende Handlungen gegenüber dem Kind (bspw. Veruntreuung von Geldern des Kindes), oder aber auch ein zweifelhaftes Umfeld (bspw. Rotlicht- oder Mafiamilieu).

Ganz wichtig zu beachten ist, bei allem Verständnis für die schwierige Situation, dass man rechtlich klug und bedacht vorgeht. Eine blosse Verweigerung eines Besuchsrechts etc. kann für den Partner, der an sich alles richtig macht und sein Kind schützen möchte, unangenehme Konsequenzen haben und ein Verfahren unnötig verlängern und erschweren. Es ist daher dringend zu empfehlen, bereits so früh als möglich einen Anwalt einzubeziehen, der Ihnen präzise und genau sagen kann, wann welcher Schritt wie erfolgen sollte, um das angestrebte Ziel möglichst rasch und einfach zu erreichen.

Was ist die Obhut?

Anwalt für das Sorgerecht: Die Obhut umschreibt alles, was das tägliche Leben eines Kindes betrifft. An erster Stelle jedoch den Ort, an dem es mit einem Elternteil lebt, der es hauptsächlich betreut. Es ist dabei aber nicht zwingend, dass nur ein Elternteil die Obhut innehat. Es ist genauso denkbar und möglich, alternierende Obhut zu vereinbaren. In diesem Fall teilen sich die Eltern die Obhut nahezu gleichmässig auf und das Kind wird von beiden Partnern betreut. Die Obhut hat aber bspw. auch für den zivilrechtlichen Wohnsitz des Kindes Bedeutung. Dieser muss schliesslich festgelegt werden, und wird regelmässig danach bestimmt, wo das Kind die engste Bindung hat.

Der persönliche Verkehr

Anwalt für das Sorgerecht: Der persönliche Verkehr ist jene Zeit, die der nicht betreuende Elternteil mit seinem Kind verbringt. Dieser wird meist auch geregelt, um Missverständnisse und Probleme zu vermeiden. Haben beide Partner die Obhut inne, spricht man von Betreuungsanteilen. Der persönliche Verkehr kommt daher nur in Betracht, wenn ein Elternteil alleine die Obhut innehat. Denn, sofern keine anderen Gründe dagegensprechen, der andere Elternteil hat selbstverständlich das Recht auf Kontakt und Umgang mit seinem Kind.

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Anwaltskanzlei Zuerich

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Anwalt Unterhalt

Das Unterhaltsrecht

Suchen Sie einen Anwalt und Experten für Rechtsfragen bezüglich des Unterhalts? Das Unterhaltsrecht ist stets Gegenstand hitziger und emotional geführter Diskussionen. Der Unterhaltsverpflichtete möchte naturgemäss so wenig als möglich bezahlen, während der Unterhaltsbegünstigte mitunter auf jede finanzielle Unterstützung angewiesen sein kann. Die einzelnen Beträge für die anspruchsberechtigten Personen werden immer separat berechnet, sodass die Unterstützung durch einen erfahrenen Anwalt sehr zu empfehlen ist.

Der Unterhalt sichert die Existenz eines Ehepartners, welcher die Kinder versorgt. Wie aber wird der Unterhalt bei einer Trennung oder Scheidung geregelt? Welche Unterhaltsarten gibt? Was bedeutet Ehegattenunterhalt, Kindesunterhalt und Betreuungsunterhalt?

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Ich und mein Team vertreten Privatpersonen im Arbeits-, Erbrecht, Scheidungsrecht und Familienrecht sowie bei der Vorsorge- und Nachlassplanung.

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Wesentliche Infos zum Unterhalt von Ihrem Anwalt

Ein sehr häufiges Streitthema ist der Kindesunterhalt bzw. die Alimente. Meist hat jeder Partner eine Vorstellung davon, welche Höhe angemessen scheint. Eine Orientierungshilfe können sowohl kantonale Tabellen geben (in Zürich bspw. die sogenannten Zürcher Tabellen), als auch das Gesetz selbst: Wenn die Kindeseltern getrennt leben, muss der Partner, der nicht Sorge für die Kinder hat, die Kinderalimente für unmündige Kinder bezahlen. Die Höhe des Anspruches ist zudem immer abhängig vom Alter der Kinder, weshalb eine generelle Aussage zur Höhe des Anspruchs schwer möglich ist. Es ist daher in jedem Fall eine gute Idee, sich durch einen erfahrenen Familienrechtsanwalt beraten und Auskunft geben zu lassen, wie denn die konkrete Situation rechtlich zu beurteilen sei.

Ihr Anwalt für Unterhaltsrecht kann helfen!

Frühzeitig einen Anwalt für Unterhaltsrecht konsultieren

Wichtig ist es sich möglichst frühzeitig an einen Anwalt für Unterhaltsrecht zu wenden, um zu klären ob ein Anspruch auf Unterhalt geltend gemacht werden kann. Bezüglich der Zahlung des Unterhalts sollte sowohl demjenigen, welchen den Unterhalt beansprucht, als auch dem Unterhaltsschuldner bewusst sein, dass es sich hier um Forderungen von finanziell nicht unbedeutender Tragweite handelt.

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Was ist Unterhalt?

Ihr Anwalt für Unterhaltsrecht: Es gibt verschiedene Unterhaltsansprüche, sei es des Kindes, oder des geschiedenen Ehegatten. In jedem Fall verfolgt der Unterhalt den Zweck, die Existenz und das Leben anderer Personen zu sichern, die das aus eigener Kraft nicht selbst können, oder denen es unzumutbar geworden ist, selbst für den Unterhalt aufzukommen. Im Detail sind diese Berechnungen oft schwierig, da die Bemessungsgrundlage regelmässig Gegenstand hitziger Diskussionen ist. Wir beraten und unterstützen Sie gerne auf diesem Weg!

Anwalt Unterhalt

Die verschiedenen Unterhaltsarten

Ihr Anwalt für Unterhaltsrecht: Zunächst muss man zwischen dem sogenannten Ehegatten- und dem Kindesunterhalt unterscheiden.

Ehegattenunterhalt in der Phase der Trennung

Zunächst zum Ehegattenunterhalt: Dieser steht einerseits bereits ab der Trennung zu, da eine Scheidung ja bei Uneinigkeit erst nach zweijähriger Trennungsfrist erfolgen kann. Dieser Unterhalt kann im Eheschutzverfahren gefordert und durch das Gericht festgelegt werden.

Nacheheliche Unterhalt im Scheidungsurteil

Davon zu unterscheiden ist der nacheheliche Unterhalt, welcher im Scheidungsurteil festgehalten wird. Beim nachehelichen Unterhalt gibt es zwei sich widersprechende Ziele, welche ausbalanciert werden müssen. Einerseits möchte man mit der Scheidung dafür sorgen, dass die beiden ehemaligen Partner getrennte Wege gehen können und einander nichts mehr schuldig sind. Auf der anderen Seite legt das Gesetz aber auch darauf wert, dass nicht ein Ehegatte durch die Scheidung massiv schlechter steht oder mitunter um seine Existenz kämpfen muss, obwohl genügend finanzielle Mittel vorhanden wären. Dies kann man auch als nacheheliche Fürsorgepflicht bezeichnen. Dabei ist die Unterstützung eines Anwalts für Unterhaltsrecht von entscheidender Bedeutung, um die optimale Lösung zu erzielen.

Höhe des nachehelichen Unterhaltsanspruch

Für die Frage, ob und wenn in welcher Höhe ein nachehelicher Unterhaltsanspruch besteht, sind verschiedene Faktoren und Kriterien von Bedeutung: Zuallererst stellt sich stets die Frage, ob der Ehe ein lebensprägender Charakter zukommt. Dafür sind Faktoren wie die Dauer der Ehe, gemeinsame Kinder und ähnliches mehr entscheidend. Bejaht man diesen Charakter, so steht regelmässig ein höherer Unterhaltsanspruch zu.

Zahlungsarten des nachehelichen Unterhaltsanspruchs

Es gilt zu beachten, dass der Unterhalt auf zweierlei Weise ausbezahlt werden kann: Man kann monatlich in Form einer Rente den Unterhalt beziehen, oder aber sich auf ein einmalige Kapitalabfindung verständigen. Beide Formen haben Vor- und Nachteile, welche mit einem Rechtsanwalt erörtert werden sollten. Ihr Anwalt für Unterhaltsrecht ist für Sie da!

Kindesunterhalt – Barunterhalt

Der Kindesunterhalt hingegen ist losgelöst vom Ehegattenunterhalt zu betrachten. Dabei steht das Kindeswohl im Vordergrund, an dessen Massstab sich der Unterhaltsbetrag messen lassen muss. Es gibt hier keine exakten Beträge, aber die Zürcher Kindesunterhaltstabellen geben einem einen ungefähren Rahmen vor, in dem sich der Unterhaltsbetrag bewegt. Dieser Unterhalt, welcher allein dem Kind zugute kommt, wird Barunterhalt genannt.

Betreuungsunterhalt

Der Betreuungsunterhalt richtet sich danach, welche Kosten für die Betreuung eines Kindes entstehen. Ist ein Kind also bspw. erst drei Jahre alt, so wird der Mutter nicht zuzumuten sein, 100% zu arbeiten. Gleichzeitig fallen bei einem 8-jährigen Kind, welches am Nachmittag betreut werden muss, weil die Eltern arbeiten, ebenso Kosten für die Fremdbetreuung an. Ebenso benötigt man mit Kindern eine grössere und daher meist teurere Wohnung, welche durch einen Beitrag des anderen Elternteils auch ausgeglichen werden sollen. Diese Kosten werden separat hinzugerechnet.

Die Kosten werden so berechnet, dass dem unterhaltspflichtigen Elternteil zumindest das Existenzminimum verbleibt. Ist das Gehalt so niedrig, dass nicht alle Kosten, die eigentlich zustünden, gedeckt werden können, so reduziert sich der Anspruch um diese Summe.

Der Kindesunterhalt ist bis zur Volljährigkeit oder der Vollendung einer ersten Ausbildung nach der Schule zu leisten.

Wie erhalte ich Unterhalt? Infos vom Anwalt & Experten für Unterhalt

Ihr Anwalt für Unterhaltsrecht: Der Unterhalt ist stets antragsbedürftig, das heisst, dass man nicht automatisch Unterhalt erhält. Üblicherweise werden diese Ansprüche zunächst im Eheschutzverfahren, und dann im Scheidungsverfahren geltend gemacht.

Berechnung des Unterhalts

Der nacheheliche Unterhalt kommt in Betracht, wenn Sie entweder Ihren Lebensunterhalt alleine nicht bestreiten können, Ihnen nicht zugemutet werden kann, für Ihren Unterhalt selbst zu sorgen oder ein Missverhältnis der finanziellen Verhältnisse vorliegt. In jedem Fall ist die Berechnung stets individuell und eine fachkundige Unterstützung durch sachkundige und erfahrene Anwälte ratsam, um Ihre Ansprüche notfalls auch gerichtlich durchsetzen zu können. In der Schweiz kommen in der Regel zwei Berechnungsmethoden zur Anwendung: Die abstrakte Berechnungsweise und die Bedarfsberechnung.

Da man für die korrekte Berechnung des Unterhalts zahlreiche Dokumente benötigt, welche Aufschluss über die Vermögensverhältnisse geben, ist die Beiziehung eines Rechtsanwaltes unbedingt anzuraten. Bspw. ist es auch noch möglich, nach einer Scheidung Unterhaltsansprüche geltend zu machen. Dies ist aber schon deutlich schwieriger, weil auch die Auskunftsrechte andere sind. Man sieht, es ist nicht ganz so einfach, einen Anspruch geltend zu machen. Wir unterstützen und beraten Sie sachkundig.

Die abstrakte Berechnungsweise hat den Vorteil, dass sie relativ einfach durchgeführt werden kann, weil sie sich an Prozentsätzen orientiert. Damit ein angemessener Betrag errechnet werden kann, sind Kriterien wie die Dauer der Ehe, die Aufgabenverteilung während der Ehe (wie etwa die Kinderbetreuung), die Ausbildung und das jeweilige Einkommen von Bedeutung.

Ihre Unterstützung bei familienrechtlichen Angelegenheiten

Ihr Anwalt für Unterhaltsrecht unterstützt Sie bei familienrechtlichen Angelegenheiten

Gerade im Familienrecht entstehen oft Konstellationen, welche ein hohes Mass an Fingerspitzengefühl und hohe Sachkenntnis der Materie verlangen. Wenn man bspw. an den Unterhalt denkt, so stehen einander meist zwei entgegengesetzte Interessen gegenüber. Auf der einen Seite die Person, welche Unterhalt möchte, und auf der anderen Seite die Person, welche Unterhalt leisten soll. Hier eine gute Lösung zu finden, bzw. die Interessen durchzusetzen, verlangt Erfahrung, Fachkenntnis und ein gutes Gespür. Unser Scheidungsanwalt in Zürich unterstützt Sie gerne bei Ihrem Anliegen und stellen sicher, dass Sie zu Ihrem Recht kommen.

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Patientenverfügung

Suchen Sie einen Anwalt für Ihre Patientenverfügung?

Die Patientenverfügung im Kanton Zürich Als gesetzliche Basis für das Thema Patientenverfügung, Rechte der Patienten und dergleichen dient das Patientengesetz (PatG). Es gibt Auskunft bspw. darüber, wer mangels individueller Festlegung als Bezugsperson gilt, nämlich zunächst der Lebenspartner und in weiterer Folge enge Angehörige (siehe § 2a PatG). Jeder Mensch hat das Recht, dass sein Wille respektiert wird. Das gilt selbstverständlich auch für die Frage, welche medizinischen Behandlungsformen angewandt werden sollen. Dies kann in einer Patientenverfügung ebenso wie die Benennung einer Bezugsperson geregelt werden. Unser Anwalt erstellt Ihre Patientenverfügung

Die Patientenverfügung muss gemäss Art. 370 ZGB schriftlich, datiert und unterschrieben sein, um Gültigkeit zu erlangen. Die Bezugsperson darf gemäss der Patientenverfügung im Falle fehlender Handlungsfähigkeit des Patienten für diesen im Sinne der Patientenverfügung entscheiden, ob bspw. eine Behandlungsform durchgeführt oder unterlassen werden soll. Zwei Dinge sind in diesem Rahmen aus der Praxis noch entscheidend: Einerseits kann das Vorliegen einer Patientenverfügung auf der Versichertenkarte mit dem Hinterlegungsort gespeichert werden, sodass sichergestellt ist, dass diese auch Berücksichtigung findet. Andererseits ist der Inhalt einer Patientenverfügung nicht in Stein gemeisselt, sondern kann gemäss Art. 371 ZGB jederzeit vom Verfasser geändert werden.

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Die Bedeutung von Patientenverfügungen

Es steht ausser Frage, dass man sich ungern Gedanken über den Fall der Fälle einer schweren Krankheit, Behinderung oder Altersschwäche macht. Gleichzeitig nehmen die Fälle rasant zu, in denen medizinisch noch geholfen werden kann, dies aber bisweilen nicht mehr dem Willen der betreffenden Person entspricht.

Es ist daher sehr ratsam, sich noch als gesunder und fitter Mensch mit dem Thema Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung auseinanderzusetzen. Es geht schlicht darum, dass Sie Ihren Willen niederschreiben, was in diesem oder jenem Fall zu tun ist.

Das Thema der Patientenverfügung, also welche medizinischen Behandlungen vorgenommen werden oder unterlassen werden sollen, betrifft jeden von uns. Es ist daher sowohl im eigenen, als auch im Interesse etwaiger Verwandter und Angehöriger, seinen Willen zu Papier zu bringen, bzw. sich jedenfalls mit dem Thema auseinanderzusetzen. Unser Anwalt erstellt Ihre Patientenverfügung.

Kennen Sie jemanden, der mit 40 Jahren bereits eine Patientenverfügung erstellt hat? Falls ja, nehmen Sie sich diese Person zum Vorbild. Die Patientenverfügung erstellt man passenderweise zu einem Zeitpunkt, wo ein tragisches Ereignis, welches Sie plötzlich zu einem Krankheitsfall werden lässt hoffentlich noch in weiter Ferne liegt.

Die Patientenverfügung sollte Fragen zu den Themen wer Sie im Krankheitsfall versorgt, was mit Ihrem toten Körper geschehen soll, oder wer lebensnotwendige Entscheidungen treffen darf klären. Sie erleichtern damit allen Angehörigen die Situation, da ein klarer Wille Ihrerseits existiert. Es ist völlig klar, dass man nur ungern daran denkt, was passieren soll, wenn man an Alzheimer erkrankt und sich an nichts mehr erinnern kann, oder dass man auf eine 24 Stunden Betreuung angewiesen ist. Wir erachten es aufgrund unserer langjährigen Erfahrung in diesem Bereich jedenfalls für sinnvoll, sich zu dem Thema Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht etc. durch Experten beraten zu lassen. Wir stehen Ihnen vertrauensvoll zur Seite und wahren absolute Diskretion. Dabei ist die Unterstützung eines Anwalts für die Erstellung der Patientenverfügung von entscheidender Bedeutung, um die optimale Lösung zu erzielen.

Ein praktisches Beispiel zur Veranschaulichung: Eine Person mittleren Alters, kerngesund, ist in einen schweren Autounfall verwickelt und muss in einen künstlichen Tiefschlaf versetzt werden. Wenn diese Person eine Patientenverfügung unterzeichnet hat, in der genau geregelt ist, was in so einem Fall zu geschehen hat, kann das für alle beteiligten Personen die Situation wesentlich erleichtern. Sie schafft Klarheit und nimmt viel Druck von den Angehörigen, da der Wille bereits feststeht, und niemand an Ihrer Stelle eine Entscheidung treffen muss. Wir beraten Sie gerne zu diesem Thema und helfen Ihnen auch bei der Erstellung einer Patientenverfügung.

Was ist die Patientenverfügung? Ihr Zürcher Anwalt über die Patientenverfügung

Anwalt Patientenverfügung: In dieser Verfügung legen Sie dar, was für einen bestimmten Fall zu geschehen hat. Sie ist also vorsorglich, da ja niemand wissen kann, ob dieser oder jener Fall auch tatsächlich eintritt. Meist werden Umstände geregelt, nach deren Eintritt Sie selbst nicht mehr in der Lage sind, Ihren Willen kundzutun.

Diese Verfügung ist rechtlich verbindlich und bindet Ärzte wie Angehörige gleichermassen. Es ist allerdings wichtig, dass sie korrekt und rechtlich akkurat formuliert und gestaltet ist, da andernfalls die Gefahr besteht, dass sie unwirksam ist. Eine Beratung zu diesem Thema ist meist nicht sehr aufwändig und kostenintensiv, weshalb ein Termin bei einem Rechtsanwalt ratsam ist.

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Anwalt Vorsorgevollmacht

Suchen Sie einen Anwalt für die Erstellung oder Überprüfung einer Vorsorgevollmacht? Ist es möglich vorzusorgen, falls man eines Tages nicht mehr urteilsfähig ist?

Ein beliebtes Mittel ist der sogenannte Vorsorgeauftrag, in dem man bspw. festlegen kann, wer im Falle des Eintretens der Urteilsunfähigkeit das Erbe regeln soll. Die Möglichkeiten des Vorsorgeauftrags gehen aber noch weit darüber hinaus, da sie bspw. auch die Erlaubnis, Rechtsgeschäfte für einen tätigen zu können, umfassen dürfen. Im Besonderen spielen solche Aufträge bei und zwischen Ehepaaren eine Rolle. Lassen Sie sich gerne beraten, welche Form des Vorsorgeauftrags für Sie am besten passt.

Was ist eine Vorsorgevollmacht?

Im Prinzip ist die Vorsorgevollmacht für ähnliche Umstände wie die Patientenverfügung bestimmt. Allerdings gibt es einen, bereits aus dem Namen ersichtlichen, wesentlichen Unterschied: Bei der Vorsorgevollmacht bestimmt der Vollmachtgeber (die Person, welche die Vollmacht unterzeichnet) eine Person, welche in bestimmten Fällen für die Person Entscheidungen treffen darf.

Liegt keine Vorsorgevollmacht vor, die eine Person bestimmt, so muss das Gericht eine Person benennen (was mit Kosten verbunden ist). In der Vorsorgevollmacht sollten die einzelnen Umstände, in welchen der Vertreter im Namen des Vollmachtgebers Entscheidungen treffen kann, genau aufgeführt sein. Dies beugt Streitigkeiten und Interpretationsversuchen vor.

Typischerweise werden medizinische Angelegenheiten ebenso wie Dispositionen über Mietwohnungen oder sonstige Angelegenheiten geregelt. Achten Sie darauf, für welche Handlungen eine notarielle Beglaubigung nötig ist, und schliessen Sie das Recht, Untervollmachten zu vergeben, aus.

Die Vollmacht ist gültig, solange sie nicht widerrufen wurde. Dies ist solange möglich, solange volle Geschäftsfähigkeit des Vollmachtgebers vorliegt. Lassen Sie sich am besten in einem Beratungsgespräch bei einem erfahrenen Anwalt über die rechtliche Situation und die wichtigsten Tipps aufklären.

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Ihr Anwalt für Erbrecht unterstützt Sie bei der Erstellung einer Vorsorgevollmacht!

Was ist eine Betreuungsverfügung

Sie kann als Ergänzung zu einer Patientenverfügung verstanden werden. Hier kann man festlegen, von wem man im Fall der Fälle (nicht) gepflegt werden möchte. Diese Verfügung kann auch bei nicht mehr voller Geschäftsfähigkeit abgeschlossen werden und bedarf lediglich der Schriftform, also Ort, Inhalt, Datum und Unterschrift. Sie können hier auch noch weitere Angelegenheiten regeln, über die wir Sie gerne im Detail bei einem Beratungsgespräch aufklären. Ein Rechtsanwalt für Familienrecht kann bei der Erstellung einer Vorsorgeverfügung wertvolle Dienste leisten.

Welchen Vorteil hat die anwaltliche Beratung bei der Erstellung von Vorsorgeverfügungen?

Ihr Anwalt für Ihre Vorsorgevollmacht: Im rechtlichen Kontext kommt es regelmässig auf die konkrete, präzise Formulierung an. Manches mag etwa zu unkonkret formuliert sein («Wenn ich nicht mehr alleine leben kann»), anderes eventuell widersprüchlich sein («Ich möchte zu Hause von meiner Tochter gepflegt werden, auch wenn ich intensivmedizinische Betreuung benötige»).

Ihre Patientenverfügung ist daher nur dann sinnvoll, wenn auch sichergestellt ist, dass sie rechtlich wirksam ist. So muss bspw. im klassischen Fall der lebenserhaltenden Massnahmen sehr konkret und genau formuliert sein, für welchen Fall welche Handlung vorgesehen ist. Manches mag einem gleich einleuchten, anderes fällt einem aber eventuell nicht auf, weshalb die Konsultation eines Rechtsanwaltes unbedingt anzuraten ist. Es ist nichts ärgerlicher und unerfreulicher als eine unwirksame Patientenverfügung. Dies löst nur Streit, Unsicherheit und Diskussionen aus.

Mit welchen Kosten sind eine Patientenverfügung oder eine Vorsorgevollmacht mit einem Rechtsanwalt verbunden?

Die konkrete Summe hängt selbstverständlich immer vom tatsächlichen Aufwand ab. Wer jedoch nur einen Beratungstermin möchte, kann mit Kosten um die 300 CHF rechnen. Unsere Anwälte arbeiten auf Stundenbasis, sodass sich das Honorar exakt nach dem tatsächlich geleisteten Aufwand richtet.

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Anwalt Willensvollstreckung

Suchen Sie einen Anwalt für die Rechtsberatung rund um das Thema Willensvollstreckung?

Prinzipiell kommt jede Person für die Aufgabe als Willensvollstrecker in Betracht, wenngleich häufig ein Rechtsanwalt, Steuerberater oder Notar mit dieser Aufgabe betraut werden. Der Vorteil einer neutralen Person liegt auf der Hand: Einerseits verfügt diese Person im Idealfall über die nötigen Kenntnisse, und zweitens ist sie am Erbe nicht beteiligt, und kann sohin von Vornherein jede Vorteilsnahme oder dergleichen ausschliessen.

Grau ist jede Theorie, wenn in der Praxis keine Einigung erzielt werden kann. So geschieht das häufig im Erbfall, wo sich die Erben nicht einig werden und auch letztwillige Verfügungen nicht akzeptiert werden wollen. Es kann daher durchaus im Interesse des Erblassers sein, bereits zu Lebzeiten eine Person zu bestimmen, welche unbeteiligt und unbegünstigt die Vollstreckung des letzten Willens des Erblassers vornimmt. Diese gleichsam moderierende Person kann alle Erben zur Ordnung rufen und sicherstellen, dass das, was der Erblasser wollte, auch so vollstreckt wird (Art. 517 ZGB). Unsere Experten im Erbrecht stehen Ihnen dabei gerne mit Rat und Tat zur Seite und begleiten Sie auf diesem Prozess. Die Willensvollstreckung sollte von einem spezialisierten Anwalt vorgenommen werden.

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Die Willensvollstreckung

Ein Erblasser kann einen Willensvollstrecker benennen, dem die Aufgabe zukommt, im Erbfall den Nachlass auf Basis des letzten Willens des Erblasser zu verwalten und zu verteilen. Jede natürliche Person kann im Testament oder einem Erbvertrag einen Willensvollstrecker benennen, der sodann eine sehr heikle Aufgabe mit zahlreichen Rechten, aber auch Pflichten übernimmt, weshalb ihm dafür auch eine angemessene Vergütung zugestanden wird. Die Dauer der Tätigkeit hängt massgeblich mit den konkreten Umständen und der Komplexität des Erbes zusammen. Die Tätigkeit endet aber jedenfalls mit der Erledigung aller zugewiesenen Aufgaben. Der Willensvollstrecker erstellt üblicherweise einen Abschlussbericht, aus dem klar hervorgeht, was wie getan wurde.

Wenn die vorausgegangen Ausführungen über den Willensvollstrecker doch relativ klar und übersichtlich waren, so kommt es im Zweifel schon auf Details an. Es ist deshalb sehr empfehlenswert, sich von einem Anwalt in dieser Sache beraten zu lassen. Meist reicht eine Besprechung aus, die sicherstellt, dass vermeidbare Fehler eben nicht gemacht und daher ein einwandfreies Testament (mit Willensvollstreckung) existiert.

Neben der Option zu erben, kann man auch Personen, die nicht Teil der Erben sind, einzelne Gegenstände oder Vermögenswerte vermachen (sogenanntes Vermächtnis). Dies kann man bspw. in einem Testament oder einem Erbvertrag schriftlich regeln. 

Um sicherzugehen, dass dem Willen auch entsprochen wird, kann man zusätzlich im Testament oder Erbvertrag einen Willensvollstrecker einsetzen, der mit der Verwaltung und Aufteilung des Erbes auf Basis des letzten Willens des Erblassers betraut ist. Dabei ist die Unterstützung eines Anwalts und Experten für die Willensvollstreckung von entscheidender Bedeutung, um die optimale Lösung zu erzielen.

Was ist ein Willensvollstrecker?

Jeder Erblasser darf einen Willensvollstrecker benennen, der mit der Ausführung des letzten Willens (Testament, Erbvertrag oder Verfügung) beauftragt ist und entsprechende Befugnisse innehat. Diese Tätigkeit ist mit einem Anspruch auf angemessene Vergütung verbunden.

Der Willensvollstrecker kümmert sich gemäss Art. 517 ZGB um die Vollstreckung des letzten Willens. Das umfasst gemäss Art. 518 ZGB insbesondere die Verwaltung der Erbschaft, die Ausrichtung allfälliger Vermächtnisse, die Begleichung etwaiger Schulden und letztlich die Aufteilung des Erbes gemäss des Testaments und der gesetzlichen Erbfolge.

Wozu braucht man einen Willensvollstrecker?

Man kann die Aufgaben und den Nutzen eines Willensvollstreckers in zwei Bereiche untergliedern: Einerseits stellt der Willensvollstrecker zunächst sicher, dass der letzte Willen auch tatsächlich verwirklicht wird. Auf der anderen Seite stellt er aber auch sicher, dass bei der Durchsetzung dieses Willens, also meist der Aufteilung des Erbes, alles mit rechten Dingen und ohne Streitigkeiten über die Bühne geht. Dies mag zum Beispiel dadurch gewährleistet sein, weil diese Person von allen Erben respektiert wird, oder sie aufgrund ihrer beruflichen Position (Rechtsanwalt, Notar) natürliche Autorität geniesst und über jeden Zweifel erhaben ist.

Man sieht also, dass für die Abwicklung des Erbes durchaus Dispositionen getroffen werden können. Letztlich kommt dem Willensvollstrecker insbesondere bei minderjährigen Kindern oder behinderten Personen eine grosse Bedeutung zu. Für eine detaillierte Beurteilung Ihres Falles vereinbaren Sie am besten einen persönlichen Beratungstermin bei uns in der Kanzlei.

Welchen Vorteil hat ein Willensvollstrecker?

Gerade bei umfangreicheren Erbmassen, weil etwa mehrere Immobilien, Wertgegenstände, Vorsorgeguthaben und dergleichen zwischen mehreren Personen aufgeteilt werden müssen, setzen Personen häufig einen Willensvollstrecker bspw. in einem Testament ein, der als Nachlassverwalter und Vollstrecker des letzten Willens des Erblassers verantwortlich ist. Dies ist häufig sinnvoll, da die Erben dadurch nicht belastet werden und eine neutrale, meist fachkundige Person mit diesen heiklen Aufgaben betraut wird.

Was tut ein Anwalt bei der Willensvollstreckung?

Der Willensvollstrecker darf und kann zahlreiche Aufgaben übernehmen, welche vertraglich geregelt werden können. Klassische Aufgaben betreffen die Erstellung eines Inventars des Nachlasses, die Einholung sämtlicher Informationen bspw. zu Erbvorbezügen, die gesamte Verwaltung des Nachlasses oder aber auch die Berechnung der Pflichtteile und deren Berechtigte, ebenso wie die Nachforschung von Vermögenswerten. Für all diese Zwecke darf sich der Willensvollstrecker auch sachkundige Expertise einholen, wenn es etwa um die Bewertung von Grundstücken geht.

Der Willensvollstrecker muss sich als solcher ausweisen können und benötigt daher eine Bescheinigung eines Amtsnotars. Der Willensvollstrecker sammelt alle nötigen Unterlagen wie Kontoauszüge, Steuererklärungen oder Grundbuchsauszüge, und kümmert sich gleichzeitig auch bspw. um das Kündigen von Verträgen des Erblassers (typischerweise Telefon- und Internetverträge, Versicherungen etc.). Unser Anwalt beantwortet Ihre Fragen zur Willensvollstreckung.

In manchen Fällen kommt es dennoch zum Streit, der nicht selten auch vor Gericht ausgetragen wird. Der Willensvollstrecker besitzt für solche Fälle eine Prozessführungslegitimation, und zwar sowohl für den Fall des Klägers, als auch des Beklagten. Der Willensvollstrecker gibt Pflichtteilsberechtigten entsprechende Auskünfte, und ist in manchen Fällen zur Auskunft an Behörden verpflichtet (etwa bei einem Verdacht auf Schwarzgeld muss eine Meldung an die entsprechende Behörde erfolgen). Der Willensvollstrecker nimmt für sein Handeln entweder die gesetzlichen Vorschriften über die Erbfolge zur Richtschnur, oder agiert anhand der Bestimmungen eines Testaments oder Erbvertrages. Er fungiert darüber hinaus als Ansprechpartner aller Erben, hört sich ihre Wünsche und Anmerkungen an, und erstellt nach erfolgter Teilung und Abwicklung des gesamten Prozesses eine Schlussrechnung.

Wichtig zu beachten ist, dass der Willensvollstrecker einzig gegenüber dem Erblasser «verpflichtet» ist. Sein Interesse ist es, den letzten Willen bestmöglich zu verwirklichen. Sind Erben unzufrieden, können Sie bei der Aufsichtsbehörde mittels Beschwerde die Entlassung des Willensvollstreckers beantragen. Ihr Anwalt für Erbrecht kann Sie kompetent unterstützen.

Anwalt Willensvollstreckung
Haben Sie Fragen zur Willensvollstreckung – Ihr Anwalt für Erbrecht kann helfen!

Wer darf als Willensvollstrecker, als Anwalt für die Willensvollstreckung agieren?

Grundsätzlich kann jede volljährige und geschäftsfähige Person als Willensvollstrecker benannt werden. Dies darf sogar auch eine Person aus dem Kreis der Erben sein, wovon aber aus nachvollziehbaren Gründen (Interessenskonflikte) in aller Regel abzusehen ist.

Prinzipiell können zwei Strategien unterschieden werden: Die erste Option ist, eine bekannte und vertraute Person auszuwählen, welche diese Aufgabe auch übernehmen möchte und bspw. eine gute Kenntnis des Nachlasses besitzt und auch zu den Erben ein gutes Einvernehmen besitzt. Andererseits tendieren viele Personen auch dazu, eine neutrale dritte Person zu benennen, welche sich in der Materie des Erbrechts besonders gut auskennt und mit Sicherheit kein persönliches Interesse hat. Hierfür kommen insbesondere Rechtsanwälte, Steuerberater oder Notare in Betracht. Für Rechtsanwälte spricht mit Sicherheit das Faktum, dass diese Personen üblicherweise sehr tief in der Materie drinnen sind und daher für alle Eventualitäten inhaltlich gerüstet sind und den Erben Auskunft geben können. Letztlich ist es eine individuelle Entscheidung, wofür man sich entscheidet. Ratsam ist immer, sich über die Situation genau bewusst zu sein, und bei ungelösten Fragen einen sachkundigen Rechtsanwalt zur Konsultation zu treffen.

Wie kommt die Willensvollstreckung zustande?

Nun, zunächst bestimmt der Erblasser eine Person, welche im Todesfall für die Vollstreckung des letzten Willens (Testament, letztwillige Verfügung, Erbvertrag) zuständig sein soll. Nach dem Todesfall wird das Erbschaftsamt von der Existenz eines Willensvollstreckers informiert, welcher binnen zwei Wochen Zeit hat, diese Aufgabe anzunehmen oder abzulehnen. Nimmt er an, so erhält er die sogenannte Willensvollstrecker – Bescheinigung, die ihn als zuständige und bevollmächtigte Person ausweist. Unser Anwalt für Erbrecht ist für Ihre Willensvollstreckung die richtige Ansprechperson.

Wie viel kostet ein Willensvollstrecker?

Der Willensvollstrecker (Anwalt Willensvollstreckung) hat prinzipiell Anspruch auf angemessene Vergütung (Art. 517 Abs. 3 ZGB). Es steht einem selbstverständlich auch frei, diese Aufgabe kostenlos zu übernehmen. Vor allem in den Fällen, wo Anwälte oder Steuerberater diese Aufgabe übernehmen, wird ein Honorar jedenfalls fällig, welches auf Stundenbasis abgerechnet wird. Man muss beachten, dass man bereits im letzten Willen ein Honorar vereinbaren kann. Gibt es so etwas nicht, muss der Stundensatz zwischen dem Willensvollstrecker und den Erben vereinbart werden, andernfalls muss das Gericht einen Stundensatz festlegen. Die Stundensätze bewegen sich meist um die 300 CHF.

Anwalt Willensvollstreckung: anwaltliche Unterstützung vom Anwalt für Erbrecht bei der Willensvollstreckung

Heutzutage findet man zu allen Themen im Internet Vorlagen, Muster oder Anleitungen. So auch zur Willensvollstreckung. Aber beachten Sie: Die Willensvollstreckung kann nur und ausschliesslich in einem Testament oder Erbvertrag wirksam festgelegt werden. Muster haben zudem das grosse Risiko, dass sie zu unpräzise, weil allgemein und nicht für Ihren Fall konkret geeignet sind. Es ist daher eine gute Idee, etwas Geld zu investieren, um eine sichere und rechtlich wirksame Vereinbarung zu erzielen, als sich im Nachhinein über Sinn, Inhalt oder Interpretation von Dokumenten streiten zu müssen. Gerne unterstütz Sie unser Anwalt bei Ihrer Willensvollstreckung.

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Weitere Infos

Anwalt Testament – Erbvertrag

Suchen Sie einen Anwalt für die Ausarbeitung oder Überprüfung Ihres Testamentes / Erbvertrages? Unser Erbrechtsexperte und Anwalt für’s Testament / Erbvertrag ist für Sie da!

Zu Beginn steht Ihr Wunsch oder Ziel, welches Sie erreichen wollen. Die Rolle eines Anwaltes ist, eine rechtliche Konstruktion zu finden, die Ihren Wünschen am ehesten entspricht. Daneben werden alle Vorschriften penibel eingehalten und damit sichergestellt, dass Ihr Testament auch gilt und ihrem Wunsch entsprochen werden kann.

Das Testament eröffnet jeder volljährigen und urteilsfähigen Person, selbst darüber zu bestimmen, wer was vom Erbe erhalten soll. Man spricht auch von der gewillkürten Erbfolge. Bei dieser Urkunde kommt es massgeblich darauf an, dass sie konkret, präzise, formal richtig und rechtlich korrekt gestaltet ist. Weil es hier so hohe Anforderungen gibt, greift man regelmässig auf die Unterstützung eines Rechtsanwaltes zurück, der einem bei der Errichtung und bei der Prüfung behilflich ist. Die Kosten für das Testament entstehen wenn nur durch den Zeitaufwand eines Anwaltes, oder durch die Beglaubigung der Urkunde bei einem Notar. Ein exzellentes Testament darf einem durchaus etwas wert sein, weil es Streitigkeiten und Diskussionen unter den Erben verhindert und gleichzeitig sicherstellt, dass dem letzten Willen auch tatsächlich entsprochen wird.

Kanzleiinhaberin / Rechtsanwältin Schweiz/Deutschland

Ihre Anwältin

Scheidungsanwältin und Inhaberin der Anwaltskanzlei

Ich und mein Team vertreten Privatpersonen im Arbeits-, Erbrecht, Scheidungsrecht und Familienrecht sowie bei der Vorsorge- und Nachlassplanung.

Unternehmen unterstützen wir im Unternehmens- und Firmenrecht, der Unternehmensnachfolge, im Bau-, Gesellschaftsrecht, Immobilien-, IT-, Marken-, Haftpflicht- & Versicherungsrecht, Vertrags- & Wirtschaftsrecht

Infos vom Anwalt für Erbrecht zur gewillkürten Erbfolge mit Testament / Erbvertrag

Die gesetzliche Erbfolge kommt nur dann zur Anwendung, wenn der Erblasser keine eigene Vorkehrung getroffen hat, die bspw. durch ein Testament oder einen Erbvertrag gemacht werden kann. Hier sind dem Erblasser im Prinzip keine grossen Schranken gesetzt, es soll ihm also möglich sein, möglichst frei und individuell darüber zu entscheiden, wer was erhalten soll.

Auf eine Sache muss man allerdings besonders gut aufpassen: Das Gesetz zieht eine Schranke ein. Es darf durch ein Testament kein Pflichtteil verletzt werden. Im Klartext bedeutet das, dass die gesetzlichen Erben zumindest ihren Pflichtteil aus dem Nachlass erhalten müssen. Das hat in der Praxis zur Folge, dass der Erblasser nur über die freie Quote, also den Teil des Nachlasses frei verfügen kann, der keinem Pflichtteilsanspruch unterliegt. Im Detail kann das relativ kompliziert werden, weshalb die Beratung mit einem Rechtsanwalt sehr ratsam ist.

Anwalt Erbvertrag Testament

Unser Anwalt erstellt Ihr Testament und Ihren Erbvertrag

Da das Gesetz auch bei der sogenannten gewillkürten Erbfolge gewisse Regelungen vorsieht, ist es ratsam, sich bei der Erstellung eines Testamentes oder Erbvertrages durch einen erfahrenen Anwalt beraten zu lassen, respektive das fertige Dokument einer Prüfung unterziehen zu lassen. Für die Absicherung ist es bspw. ratsam, das Testament im Testamentsregister eintragen zu lassen, was sicherstellt, dass dieses Testament auch gefunden wird und so Ihrem letzten Willen auch entsprochen werden kann.

Wir unterstützen Sie dabei gerne und stellen sicher, dass Ihr Testament formal und inhaltlich korrekt ist. Es ist möglich den Erbvertrag mit einem Ehevertrag zu kombinieren. Unser Rechtsanwalt für Erbrecht unterstützt Sie gerne beim Aufsetzen eines Erbvertrags. Vereinbaren Sie noch heute einen Beratungstermin und lassen Sie sich individuell beraten.

Formfehler stellen bspw. regelmässig einen Anfechtungsgrund dar, der Streit und Zwist auslösen kann, welcher leicht vermeidbar gewesen wäre. Es liegt in der Natur der Sache, dass solche Streitigkeiten emotional und hitzig geführt werden, über Jahre hinweg andauern können und generell nicht zu einem guten Klima innerhalb einer Familie beitragen.

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Letztwillige Verfügung

Jede natürliche Person, die älter als 18  Jahre und urteilsfähig ist, darf ein Testament verfassen, in welchem Bestimmungen und Regelungen zur Aufteilung des Nachlasses enthalten sind. Dabei muss natürlich auf die gesetzlichen Schranken, insbesondere den Pflichtteilsschutz, Rücksicht genommen werden. Ein Testament ist darüber hinaus jederzeit abänderbar oder kann auch als Ganzes widerrufen werden. 

Es ist völlig verständlich, dass niemand gerne darüber nachdenkt, was passiert, wenn man stirbt. Dennoch ist uns allen klar, dass der Zeitpunkt irgendwann kommen wird. Daher ist es ratsam, zu Lebzeiten und im Vollbesitz seiner Kräfte einige Gedanken darauf zu verwenden, sich Gedanken über die Rechtsnachfolge zu machen. Wer soll erben, und wenn ja wie viel? Wir unterstützen Sie mit unseren spezialisierten Anwälten bei der Erstellung von Testamenten, letztwilligen Verfügungen und Erbverträgen. Unser Partnernotariat beurkundet sogleich gerne die erstellte Urkunde.

Wozu ein Testament/einen Erbvertrag? Wesentliche Infos vom Anwalt für Erbrecht zum Testament / Erbvertrag

Wie erstelle ich ein Testament oder einen Erbvertrag in der Schweiz?

Erbrechtsexperte & Anwalt Testament Erbvertrag: Das Gesetz sieht eine Erbfolge vor, welche für den Fall zur Anwendung gelangt, dass kein anderer Wille vorliegt. Als Erblasser können Sie in Teilen aber selbst darüber bestimmen, wer wieviel von Ihrem Erbe erhalten soll. Dafür gibt es die Rechtsinstitute des Testaments und des Erbvertrages.

Was ist ein Testament?

Erbrechtsexperte & Anwalt Testament Erbvertrag: Man muss beim Erbe zwischen zwei grossen Teilen unterscheiden: Es gibt den sogenannten Pflichtteil, und die freie Masse (frei verfügbare Quote).

Der Pflichtteil ist jener Teil des Erbes, über den nicht frei disponiert werden kann. Dieser kann auch nicht Teil eines Testaments sein. Haben Sie bspw. Kinder, so stehen Ihnen jedenfalls ihre jeweiligen Pflichtteile zur Verfügung. Diese sind aber prozentuell berechnet, und daher bleibt immer noch eine freie Masse übrig, über diese mittels Testament verfügen können. Das Testament ist der verschriftliche letzte Wille, in dem Sie festhalten, wie Ihr Erbe aufzuteilen ist. Wichtig ist dabei, dass die Formulierungen präzise und zweifelsfrei gewählt sind, und dass alle Formvorschriften eingehalten sind.

Ist das nicht der Fall, kann auch ein Testament durch die Nachkommen angefochten werden und im schlimmsten Fall für ungültig erklärt werden. Die Beratung durch einen Rechtsanwalt kann dieser Gefahr vorbeugen.

Anwalt Testament Erbvertrag
Suchen Sie einen Anwalt für die Redaktion oder Überprüfung eines Testamentes?

Was steht in einem Testament?

Erbrechtsexperte & Anwalt Testament Erbvertrag: Üblicherweise wird ein Testament erstellt, um spezifisch den Nachlass zu regeln und nicht auf die gesetzlichen Regelungen zurückzugreifen. Man kann also die frei verfügbare Quote einzelnen Personen zuweisen, bestimmte Gegenstände explizit einer Person zuweisen, oder auch einen Teil seines Nachlasses an Personen vermachen, welche keine Erben sind.

Die Form des Testaments

Das Gesetz zählt taxativ auf, in welcher Form ein Testament zu errichten ist: das eigenhändige Testament, das öffentliche Testament oder das Nottestament.

Eigenhändige Testamtent

Das eigenhändige Testament zeichnet aus, dass der Erblasser dieses selbst handschriftlich verfasst, mit einem Datum versieht und unterschreibt, ohne offensichtliche Mitwirkung anderer Personen.

Öffentliche Testament

Das öffentliche Testament wird von einem Notar nach den Wünschen des Erblassers verfasst und dieser bezeugt in der Folge unter Anwesenheit zweier Zeugen, dass dieses Testament seinem Willen entspreche. Der Vorteil liegt auf der Hand: Da es von einer fachkundigen Person verfasst wird, sollten sich keine Widersprüche oder Interpretationsspielräume darin finden.

Nottestament

Das Nottestament kann zur Anwendung gelangen, wenn sich der Erblasser in unmittelbarer Lebensgefahr befindet und gewissermassen in letzter Sekunde zwei Zeugen seinen letzten Willen mitteilt. Diese beiden Personen haben in der Folge diesen Willen dem Gericht zu Protokoll zu geben.

Worauf muss man achten, wenn man im Testament etwas vermachen möchte?

Erbrechtsexperte & Anwalt Testament Erbvertrag: Die Erbschaft und das Vermächtnis sind nicht ein und dasselbe und ziehen unterschiedliche Rechtsfolgen nach sich. Weil das so ist, muss man unbedingt darauf achten, dass aus dem Testament klar hervorgeht, wobei es sich um ein Vermächtnis, und wobei um eine Erbschaft handelt. Wer hier unpräzise formuliert, löst mit einiger Wahrscheinlichkeit Streitigkeiten zwischen den (vermeintlichen) Erben und den (vermeintlichen) Vermächtnisnehmern aus. Je klarer, präziser und eindeutiger die Dinge formuliert und klargestellt werden, desto weniger Raum bleibt für Diskussionen im Nachhinein.

Die Empfehlung lautet daher, sich in Ruhe Zeit für ein Beratungsgespräch bei einem Anwalt für Erbrecht zu nehmen, um alle Punkte durchzugehen und in der Folge ein zweifelsfreies und juristisch einwandfreies Testament zu haben. Auch, wer bereits selbst ein Testament verfasst hat, sollte es im Nachhinein von Anwälten prüfen lassen. Mitunter tauchen Fragezeichen auf, welche man vorab nicht bedacht hat.

Tipps und Tricks bei der Testamentserrichtung

Der wichtigste Rat ist wohl, sich rechtzeitig mit der Nachlassplanung und der Errichtung eines Testaments zu beschäftigen. Regelmässig ist es so, dass die Wünsche zwar rasch formuliert sind, aber die praktische Umsetzung dieser aufwändig ist und viel Zeit in Anspruch nimmt. Wer also bereits zu einem Zeitpunkt, wo von einem natürlichen Ableben nicht ausgegangen werden muss, eine klare Vorstellung davon hat, wie der Nachlass geregelt werden soll  und dies auch verschriftlicht hat, ist klar im Vorteil.

Wie verfasse ich ein Testament?

Jedes Testament muss die folgenden Merkmale zwingend beinhalten: Handschriftlichkeit, Lesbarkeit, aktuelles Datum, Ort und Unterschrift.

Nur Testamente, die diesen Kriterien entsprechen, sind gültig. Die Erfüllung all dieser Kriterien heisst aber noch nicht, dass der Inhalt des Testaments wirksam ist. Um hier keine Fehler zu machen oder Dinge zu übersehen ist die Beratung mit einem Rechtsanwalt sehr empfehlenswert.

Nachträgliche Änderungen eines Testaments

Regelmässig gibt es Fälle, wo Menschen ihr Testament noch einmal ändern. Dies ist an sich völlig unproblematisch. Schwieriger gelagert sind Fälle, wo nicht mehr ganz klar erkennbar ist, ob die Person noch Herrin ihrer Sinne ist, um das landläufig auszudrücken. Ein typischer Fall ist eine betagte Person, welche an Demenz leidet, und dennoch noch einmal ihr Testament ändert und bspw. ganz andere Personen plötzlich Hauptbegünstigte sind. Die Benachteiligten denken in der Folge oft nach, ob man diese Änderung nicht anfechten könne. Das ist prinzipiell auch möglich. In der Folge werden dann zahlreiche Zeugen geladen, die Auskunft darüber geben sollen, ob das, was der Person am Testament geändert hat, auch ihrem Willen entsprochen hat und ob sie auch in der Lage war, dies zu begreifen. Die Diagnose der Demenz reicht bspw. noch nicht aus, um eine Änderung des Testaments anfechten zu können. Es kommt, wie so oft, schon auf die konkreten Umstände an

Kosten des Testaments / Erbvertrages

Die Fehlerlosigkeit eines Testaments ist aus mehreren Gründen von grosser Wichtigkeit. Es sollen die Begünstigten wissen, was sie erhalten, und es sollen alle Personen der Erbengemeinschaft gut erkennen können, wie der letzte Wille des Erblassers gemeint ist. Letztlich muss auch die Echtheit zweifelsfrei feststellbar sein. 

Das eigenhändig verfasste handschriftliche Testament ist mit überhaupt keinen Kosten verbunden, wenn man es tatsächlich nur verfasst und dann sicher verwahrt. Es ist jedoch nicht sehr empfehlenswert, keine neutrale und fachkundige Person zumindest mit einer Prüfung zu betrauen. Um die Echtheit noch einmal stärker abzusichern lassen viele Personen ihr Testament von einem Notar beglaubigen. Dies soll noch einmal den Glauben in eine Fälschung oder dergleichen zerstören. Diese Kosten bewegen sich im niedrigen Bereich und belaufen sich auf meist nicht mehr als einige Hundert Franken. Wenn man hingegen das gesamte Testament verfassen lässt, wofür im Einzelnen gute Gründe sprechen können, so ist das natürlich je nach Aufwand mit höheren Kosten verbunden. Das gleiche gilt für den Erbvertrag, dessen Gebühren sich auf bis zu einem Promille des Nettovermögens belaufen können.

Was ist die Testamentsvollstreckung?

Erbrechtsexperte & Anwalt Testament Erbvertrag: Der Erblasser kann eine Person bestimmen, welche nach seinem Ableben das Erbe in seinem Sinne verwalten, aufteilen und sortieren soll. Insbesondere dann, wenn ein Testament existiert, kann es sinnvoll sein, eine vertrauensvolle nahestehende, oder eine fachlich versierte fremde Person als Testamentsvollstrecker einzusetzen. Wird keine Person bestimmt, so trifft das Nachlassgericht diese Entscheidung.

Der Willensvollstrecker

Viele Erblasser bestimmten in ihrem Testament eine Person, meist einen Rechtsanwalt, der im Falle des Ablebens den Nachlass verwalten und aufteilen soll. Dies macht nicht nur bei komplexen Nachlassverfahren Sinn, sondern ist auch bei einer grossen Erbengemeinschaft zu empfehlen. Der Willensvollstrecker als neutrale und kompetente Person stellt sicher, dass alle zu ihrem Recht kommen und der letzte Wille vollstreckt wird. Da diese Aufgaben durchaus umfangreich sein können, hat der Willensvollstrecker auch Anspruch auf eine angemessene Entlohnung.

Weitere Infos zur Willensvollstreckung

Was ist die gesetzliche Erbfolge?

Erbrechtsexperte & Anwalt Testament Erbvertrag: Das Gesetz regelt die Erbfolge, wenn der Erblasser keine spezifischen Regelungen getroffen hat. Man unterscheidet hier nach Personen, welche in Ordnungen eingeteilt werden. Die erste Ordnung umfasst die eigenen Kinder und deren Nachkommen, die zweite Ordnung umfasst die Eltern und deren Nachkommen. Daneben ist prinzipiell der überlebende Ehegatte erbberechtigt. Die nächst höhere Ordnung kommt nur zum Tragen, wenn aus der unteren Ordnung keine Person mehr übrig bleibt.

Im Detail sind die Berechnungen oft heikel und kompliziert, da es immer auf die Art und die Anzahl der Personen darauf ankommt. Jedenfalls wichtig zu beachten ist aber auch, dass Personen selbstverständlich auch auf ihr Erbe verzichten können.

Was ist die Enterbung?

Erbrechtsexperte & Anwalt Testament Erbvertrag: Die Enterbung führt dazu, dass ein Erbe eben nichts aus dem Nachlass erhält. Um dies zu erwirken, bedarf es allerdings schwerwiegender Gründe, wie es das Gesetz nennt. Dabei denkt man insbesondere an schwere Straften gegen den Erblasser oder andere nahe Angehörige ebenso wie grobe Pflichtverletzungen innerhalb einer Familie (Sorge, Unterstützung wenn sie nötig ist, etc.). Im Einzelfall wird das sodann geprüft und festgestellt.

Wie enterbe ich jemanden?

Prinzipiell kann man die Erben auf ihren Pflichtteil kürzen, der der Hälfte des gesetzlich vorgeschriebenen Anteils entspricht. Es steht allerdings ausser Frage, dass es Konstellationen geben mag, wo man durchaus zur Einsicht gelangen kann, dass eine Person nicht einmal diesen Betrag «verdient» hat. Wir sprechen hier von der Begehung einer schweren Straftat gegen den Erblasser oder nahe Angehörige, oder aber auch eine Straftat, wegen der die Person zu einer Freiheitsstrafe von mehr als einem Jahr verurteilt worden ist. Im Detail kann die Angelegenheit kompliziert werden, weshalb eine Beratung mit einem Rechtsanwalt sehr anzuraten ist.

Was ist ein Vermächtnis?

Erbrechtsexperte & Anwalt Testament Erbvertrag: Das Vermächtnis betrifft Personen, welche nicht als gesetzliche Erben eingesetzt sind. Oftmals gibt es Konstellationen, wo ein Erblasser bspw. einem langjährigen Freund seinen Oldtimer vermachen möchte, da diese stets gemeinsam damit unterwegs waren. Dies kann in einem Testament festgehalten werden. Der Vermächtnisnehmer hat vorderhand aber nur einen obligationsrechtlichen Anspruch gegen die Erben auf Herausgabe der Sache (in dem Fall den Oldtimer). Um hier im Detail Klarheit und Sicherheit zu haben, ist das Gespräch mit einem Rechtsanwalt von Vorteil.

Wofür braucht man einen Anwalt bei einem Vermächtnis?

Erbrechtsexperte & Anwalt Testament Erbvertrag:: Bei der Nachlassplanung, auf die der Erblasser selbst mittels Testament oder Erbvertrag Einfluss nehmen möchte, kann es sehr schnell recht kompliziert werden. Dabei geht es weniger um das eigentliche Vorhaben, welches dem Erblasser meist wohl bewusst ist. Es geht mehr darum, dass dieser Wille zweifelsfrei und korrekt formuliert ist. Wer also etwas vermachen möchte, sollte das im Testament auch eindeutig so benennen. Und wer hingegen manche mehr, und manche weniger mit einem Teil seines Erbes betrauen möchte, sollte sich der gesetzlichen Schranken und formalen Rahmenbedingungen bewusst sein.

Letztlich geht es auch darum, allfällige Streitigkeiten und Diskussionen, bis hin zu Zerwürfnissen zwischen den Erben zu vermeiden. Dies gelingt am besten mit einem zweifelsfrei formulierten, formal richtigen und juristisch exakten Testament oder dergleichen. Dabei unterstützen Sie unsere Anwälte ganz nach Ihren Wünschen entweder bei dem kompletten Prozess von der Erarbeitung bis zur Erstellung, oder aber auch nur mit rechtlichen Hinweisen oder der Prüfung eines bereits verfassten Dokuments.

Der Erbvertrag

Anders als beim Testament bedarf es bei einem Erbvertrag der Zustimmung (und Unterschrift) sowohl des Erblassers und des Begünstigten, da es sich um einen bindenden Vertrag handelt. Jede natürliche Person, welche über 18 Jahre alt und urteilsfähig ist, kann einen Erbvertrag vereinbaren.

In manchen Fällen soll bereits zu Lebzeiten ein bestimmter Vermögenswert ausgesondert und an eine spezielle Person oder einen Personenkreis vererbt werden. Für diesen Fall steht die Möglichkeit eines Erbvertrages offen. Es gibt zwei wesentliche Unterschiede zum Testament: Einerseits bedarf es bei diesem Vertrag der Zustimmung zweier Parteien: der des Erblassers, und der des Begünstigten. Zum anderen erhält der Begünstigte bereits zu Lebzeiten eine Anwartschaft auf einen bestimmten Vermögenswert, den er im Todesfall des Erblassers erhält. Es gilt auch hier im Detail wachsam zu sein, damit keine gesetzlichen Vorschriften verletzt werden und der Vertrag rechtlich wirksam zustande kommt. Vereinbaren Sie daher einen unverbindlichen Beratungstermin in unserer Kanzlei, um über die rechtliche Situation und die Möglichkeiten in Ihrem konkreten Fall aufgeklärt zu werden.

Der Inhalt des Erbvertrages

Für den Erbvertrag gilt im Prinzip das gleiche wie beim Testament und der lebzeitigen Zuwendung. Die beteiligten Personen beim Erbvertrag können prinzipiell alles frei vereinbaren, solange keine Pflichtteile verletzt werden. Ist das der Fall, können sich die benachteiligten Personen mit der Herabsetzungsklage dagegen wehren.

Typische Anwendungsfälle für einen Erbvertrag sind Erbverzichtsverträge, Erbauskaufsverträge (eine lebzeitige Zuwendung wird durch den späteren Verzicht eines Erbanspruches ausgeglichen) oder auch Erbeinsetzungsverträge, wo Personen, die nicht dem Kreis der Erben angehören, als Erben eingesetzt werden sollen.

Dieser Fall kommt insbesondere dann vor, wenn keine Erben vorhanden sind. Der Erbvertrag kann noch weitere Aspekte erhalten, insbesondere bspw. Auflagen oder Bedingungen zum Erbe, oder aber auch die Einsetzung eines Willensvollstreckers.

Die Form des Erbvertrages

Für den Erbvertrag gelten die Formvorschriften des Testaments, wonach ein Notar und zwei Zeugen involviert sein und den Vertrag beglaubigen müssen.

Haben Sie Fragen zum Erbvertrag – Ihr Anwalt für Erbrecht bietet professionelle Hilfe bei der Erstellung oder Überprüfung Ihres Testamentes / Erbvertrages an!

Professionelle Hilfe von Ihrem Anwalt für Erbrecht bei der Erstellung des Testamentes / Erbvertrages

Wir als erfahrene Anwälte unterstützen und beraten Sie gerne im Rahmen der Überlegung oder Erstellung eines Testaments und Erbvertrages, stehen Ihnen aber auch als Testamentsvollstrecker zur Verfügung. Neben den Personen, denen Sie etwas vererben möchten, sollten Sie auch den ein oder anderen Gedanken zu Erbschaftsteuern und dergleichen einfliessen lassen. Hier gibt es Möglichkeiten, welche wir Ihnen gerne im Detail und auf Ihren konkreten Fall bezogen bei einem Beratungsgespräch näherbringen. Es kann natürlich auch der umgekehrte Fall existieren, dass man als Erbe keinen Zugriff auf das Erbgut erhält, oder einem der Zugang dazu von anderen Personen verwehrt wird. Wir unterstützen Sie gerne bei der Durchsetzung Ihre Rechte.

Ihre Beratung für Testamente & Erbverträge – Erbrechtsexperte & Anwalt für das Testament oder den Erbvertrag

Zunächst kann man meinen, dass das Verfassen eines Testaments relativ einfach sei, da es ja bloss der letzte Wille einer Person ist, man relativ frei sein Erbe aufteilen und das Testament auch jederzeit wieder ändern kann. Doch seien Sie sich gewahr, dass ein Testament stets auch die Gefahr eines Streits der Erben untereinander hervorrufen kann. Insbesondere dann, wenn grosse Abweichungen vom gesetzlichen Regime vorgenommen, oder neue Erben sehr deutlich begünstigt werden. Es gibt zahlreiche Alternativen, wie Sie Ihrem Wunsch entsprechend Ihr Vermögen aufteilen können. Unsere Experten beschäftigen sich täglich mit Erbrechtskonstellationen und können Ihnen daher auf Ihre individuelle Situation ein passendes Konzept schneidern, welches im Idealfall allfälligen Streitereien schon vorab den Wind aus den Segeln nimmt.

Besonders wichtig zu betonen ist, dass es keine Blaupause für Testamente gibt, denn so einzigartig jede Situation ist, so individuell sollten auch die Testamente aussehen, und tun es auch. Je nachdem, wie komplex Ihre Situation ist, ob es zum Beispiel auch um die Nachfolge im Familienunternehmen geht, empfiehlt sich neben einem Testament auch ein Erbvertrag, in dem noch genauer bspw. die Nachfolge in einem Unternehmen, aber auch die eigene Pflege für den Fall der Fälle geregelt werden können. Für all diese Fragen stehen wir Ihnen jederzeit gerne mit Rat und Tat zur Seite.

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Weitere Infos

Anwalt Erbschaftsanfechtung

Was ist die Erbschaftsanfechtung? Suchen Sie einen erfahrenen Anwalt für Erbrecht in Zürich?

Inwiefern kann ein Anwalt bei einer Erbschaftsanfechtung behilflich sein? Ist ein Erbe mit einem Testament oder Erbvertrag nicht einverstanden, so kann die Wirksamkeit dieses Dokuments angefochten werden. Dies kann aus ganz unterschiedlichen Gründen erfolgen, sei es, weil man behauptet, zu wenig erhalten zu haben, oder man erst im Nachhinein wahre Tatsachen erkennt, etwa hohe Schulden. Dieser Prozess ist heikel und bedarf jedenfalls der fachkundigen Unterstützung eines Rechtsanwaltes. Beachten Sie, dass die Herabsetzungsklage etwas anderes ist und nicht mit der Erbschaftsanfechtung verwechselt werden sollte. In der Herabsetzungsklage geht es darum, dass man behauptet, ein Erbe hätte zu viel erhalten, weil er bspw. neben Barwerten bereits zu Lebzeiten mit Schenkungen bedacht worden ist. Dabei ist die Unterstützung eines Anwalts für die Erbschaftsanfechtung von entscheidender Bedeutung, um die optimale Lösung zu erzielen.

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Anwalt Erbschaftsanfechtung
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Wie funktioniert die Erbschaftsanfechtung?

Die Anfechtung steht nicht allen Personen offen, sondern nur jene, die zum Kreis der Erben gehören. Voraussetzung für eine Anfechtung ist, dass der Erbfall eingetreten ist, also der Erblasser verstorben ist. Die Frist für die Anfechtung beträgt ein Jahr ab Kenntnis vom Erbfall.

Welche Gründe gibt es für eine Erbschaftsanfechtung?

Aus Sicht des Erblassers kann eine Vereinbarung bspw. wegen eines Irrtums angefochten werden. Dabei unterscheidet unser Anwalt für die Erbschaftsanfechtung zwischen einem Erklärungsirrtum (Inhalt weicht vom Willen ab), einem Inhaltsirrtum (falsche Bezeichnung) und dem Motivirrtum (Falsche Tatsachen führen als Motiv zu einer Handlung). Es kommen aber auch die Täuschung, eine Unterzeichnung aufgrund verdünnter Willensfreiheit (Drohung) oder die sittenwidrige Herbeiführung einer Unterzeichnung in Betracht. Andere Erben können anfechten, wenn bspw. einer der Erben den Erblasser getötet hat. Darüber hinaus kommen alle Anfechtungsgründe in Betracht, die mit Formfehlern oder Zweifel an der Echtheit des Testaments selbst zusammenhängen. Ebenso kann der Fall eintreten, dass der Erblasser aufgrund eines früheren Testaments (zB. Ehegattentestament) gar nicht mehr frei über sein Erbe verfügen durfte. Wie aber kann man Fehler bei der Redaktion eines Testamentes vermeiden?

Man sieht also, dass es zahllose Gründe für eine Anfechtung geben kann. Ob diese im konkreten Fall aber sinnvoll und erfolgsversprechend sind, lässt sich nur bei genauer Prüfung eines konkreten Sachverhaltes feststellen. Vereinbaren Sie gerne eine Beratungstermin bei uns in der Kanzlei, wo wir uns Ihren Fall genau ansehen können.

Kann man die Annahme/Ausschlagung eines Erbes anfechten?

Ja, das ist in drei Konstellationen möglich: Man kann die Annahme der Erbschaft, die Ausschlagung derselben oder aber auch das Versäumnis einer Frist zur Ausschlagung anfechten. Man muss beachten, dass alle diese Optionen gut begründet werden müssen. Ein Beispiel für eine Anfechtung kann in einem Irrtum über die wahren Umstände des Erbes liegen. Spielt bspw. ein anderer Erbe falsche Tatsachen vor, aufgrund derer man sich entschliesst, das Erbe auszuschlagen, so kann man dies anfechten, wenn man Kenntnis über die wahren Umstände erlangt hat. Weiter klassische Anwendungsfälle sind die Drohung oder arglistige Täuschung. Beraten Sie sich mit einem Rechtsanwalt über die geeigneten Schritte.

Rechtsberatung vom Anwalt für Erbrecht bei der Erbschaftsanfechtung

Die Unterstützung eines Rechtsanwaltes für Erbrecht ist deshalb sinnvoll, da er einerseits nicht nur die fachliche Kenntnis der Materie mitbringt, sondern auch Erfahrung hat. Für Sie mag das der erste Fall sein, für Ihren Anwalt ist es aber tägliche Routine, weshalb er für Sie regelmässig ein besseres Ergebnis erzielen und den Prozess ruhig, sachlich und in Ihrem Sinne abwickeln kann.

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